Berufliche Oberschule zieht noch heuer in Neubau um
Vor großen Aufgaben

Oberstudiendirektor Ralf Bormann (links) stellte seinen neuen Stellvertreter Dr. Michael Völkl (rechts) vor, der für das operative Geschäft an der Beruflichen Oberschule zuständig ist. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
22.10.2014
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Dr. Michael Völkl (Nittenau) ist neuer stellvertretender Leiter am Beruflichen Schulzentrum Oskar von Miller und in dieser Funktion zuständig für das operative Geschäft an der Beruflichen Oberschule (BO). Der 40-jährige Studiendirektor tritt die Nachfolge von Anton Eckl an, der im September die Leitung der Staatlichen Berufsoberschule Nürnberg übernommen hat.

Der Lehrer für Deutsch und Geschichte unterrichtet seit 2004 an der BO Schwandorf und steigt nun zum Stellvertreter von Oberstudiendirektor Ralf Bormann auf. Dr. Michael Völkl bekam aus einer Vielzahl von Bewerbern den Zuschlag. Ihn erwartet gleich zu Beginn seiner Amtszeit eine Menge Arbeit. Im Dezember ist der Umzug der BO in den Neubau geplant.

"Wir liegen gut im Zeitplan", versicherte Schulleiter Bormann gestern bei einem Rundgang. Rund sieben Millionen Euro werde der Landkreis bis Ende des Jahres in den Neubau investiert haben. Das neue Gebäude sei dauerhaft für 26 Klassen mit rund 600 Schülern ausgelegt. Derzeit gehören zur BO mit FOS und BOS 490 Schüler und 43 Lehrer.

Mit der Erweiterung des Angebots um den Zweig "Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnik" erhofft sich die Schulleitung einen Schülerzuwachs. Im vergangenen Jahr erhielt die Schule noch eine Absage wegen zu geringer Beteiligung (37 Anmeldungen), heuer nun will sie die Voraussetzungen schaffen und mindestens 50 Jugendliche anwerben.

Neben Wirtschaft, Technik und Soziales soll ab September 2015 dann der vierte Ausbildungszweig hinzukommen. "Wir decken dann den Einzugsbereich von Tirschenreuth bis Cham und von Regensburg bis Hof ab", betont der Schulleiter. Damit wird "ein weißer Fleck" in der Oberpfälzer Bildungslandschaft verschwinden.

Der neue Zweig richtet sich an alle Realschulabgänger und Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung, die ihre Schwerpunkte auf die sogenannten MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik legen. Der Lehrplan biete genügend Freiräume, um im Unterricht aktuelle Themen der Genetik, der Stoffwechselvorgänge, der Ernährung, der Ökologie und der Biotechnologie aufgreifen zu können. Für Exkursionen bieten sich das Charlottenhofer Weihergebiet, Kulzer Moos, Taubenwiesbachtal oder die Bodenwöhrer Senke an.
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