Berufsbildungszentrum spielt wichtige Rolle - Oberpfälzer Zukunftskreis der JU zu Gast
Talentschmiede für Fachkräfte

BBZ-Geschäftsführer Michael Mändl (Zweiter von links) führte die Teilnehmer am "Oberpfälzer Zukunftskreis" durch den Betrieb. Darunter befanden sich die JU-Spitze mit Christian Doleschal und Christina Pröls sowie die Landtagsabgeordneten Alexander Flierl (von rechts) und Tobias Reiß (links). Bild: rid
Lokales
Schwandorf
03.12.2014
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"Die Elektronik verliert in der Ausbildung immer mehr an Bedeutung", erklärt Michael Mändl, Geschäftsführer des Berufsbildungszentrums auf dem ehemaligen Bayernwerksgelände. Weil die Automatisierung in den Betrieben ständig weiter voranschreite, liege der Schwerpunkt heute auf der Steuerungstechnik.

276 Lehrlinge aus Firmen in der ganzen Oberpfalz lassen sich im BBZ derzeit zu Anlagen-, Industrie-, Zerspanungs- und Werkzeugmechaniker oder Mechatroniker ausbilden, erfuhren die Teilnehmer am "Oberpfälzer Zukunftskreis" der Jungen Union am Montag beim Besuch der überbetrieblichen Ausbildungsstätte. Daneben bildet das Unternehmen der Rädlinger-Gruppe neun eigene Lehrlinge aus, bietet im Auftrag der Arbeitsagentur Umschulungen an und übernimmt Auftragsfertigungen.

Bewährtes Prinzip

Im Gespräch mit den Nachwuchspolitikern wünschte sich der Geschäftsführer eine bessere Busanbindung an das Betriebsgelände. Viele Jugendliche kämen mit dem Zug und benötigten Anschluss an den Stadtsüden. Im Weiteren ging es um die Ausbildungsreife der Mittelschulabsolventen. Schwächere Schüler fit zu machen für den Arbeitsmarkt, sei gerade mit Blick auf den drohenden Fachkräftemangel eine gesellschaftspolitische Herausforderung. Das sehen JU-Bezirksvorsitzender Christian Doleschal, die Schwandorfer Ortsvorsitzende Christina Pröls, stellvertretender Berufsschulleiter Johannes Bauer sowie die Landtagsabgeordneten Alexander Flierl und Tobias Reiß genauso. Für sie seien die politischen Entscheidungsträger in der Pflicht, der dualen Ausbildung im Vergleich zum akademischen Studium in Zukunft noch mehr Bedeutung beizumessen. Dass derzeit 1247 offenen Ausbildungsstellen im Landkreis nur 897 Bewerber gegenüberstünden, sei ein deutliches Alarmzeichen, so MdL Alexander Flierl.
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