Bibel-Mobil macht Halt auf dem Marktplatz - Aktion zum Reformations-Jubiläum
Heilige Schrift im Millimeter-Format

Hans-Ulrich Idziaschek (rechts) ist in das Gewand von Hans Lufft geschlüpft, der 1534 die erste Bibel druckte. Er zeigte Kai-Uwe Starke , Samira Sauerwein und Michael Käser (von links) die verschiedenen Ausgaben der Heiligen Schrift. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
24.07.2015
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500 Jahre Reformation: Das Jubiläum wirft seine Schatten voraus. Am Mittwoch machte das Bibel-Mobil der "Berliner Stadtmission" auf dem Marktplatz Halt und stimmte die Besucher auf das Jahr 2017 ein. Mit einem Hammer schlugen die Schüler ihre Wünsche für eine bessere Gesellschaft an eine große Holztür. In Anlehnung an den Thesen-Anschlag von Martin Luther.

Neben der "Thesentür" steht eine nachgebaute Druckerpresse, wie sie einst Johannes Gutenberg entwickelte. Hans-Ulrich Idziaschek ist in das Gewand von Hans Lufft geschlüpft, der 1534 die erste Bibel druckte. Er zeigte Samira Sauerwein und Kai-Uwe Starke die verschiedenen Ausgaben der Heiligen Schrift. Das Mobil hat auch die "kleinste Bibel" an Bord. Mit bloßem Auge können die Buchstaben nicht gelesen werden. Die Bibeltexte sind auf einem lediglich vier Millimeter großen Quarzglas-Chip eingraviert.

Doch für alle Besucher, die ohne Mikroskop lesen möchten, hat Idziaschek die passende Größe dabei. Und nicht nur das: In den Regalen des Bibelbusses hält der evangelische Diakon die Bibel in über 40 Sprachen bereit. "Die Nanobibel ist natürlich nur ein Gag", betont Idziaschek. Doch der Scherz kommt gut an.

Genauso wie die frechen Sprüche, die auf dem zweigeschossigen Bus prangen. Der evangelische Pfarrer Arne Langbein sagt: "Die frechen Sprüche sollen den Betrachter zum Nachdenken über Kirche und Glaube anregen".
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