Bischof macht Sportabzeichen in Schwandorf

Lokales
Schwandorf
18.09.2015
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Dr. Rudolf Voderholzer war zwar nicht mit Petrus im Bunde, als er gestern Abend im Schwandorfer Sepp-Simon-Stadion das Deutsche Sportabzeichen machte, dafür aber war ihm die Glücksgöttin hold. Der Diözesanbischof ließ sich vom Dauerregen nicht abhalten und schaffte das Abzeichen gleich beim ersten Mal. Voderholzer warf den Schleuderball 27,40 Meter und den zwei Kilogramm schweren Medizinball 9,50 Meter weit. Laufen und Springen fielen dann der Witterung zum Opfer. Stattdessen ging es gleich ins nahe Schwimmbad. Wackere 24,43 Sekunden über 25 und 14:27,32 Minuten über 400 Meter reichten locker für Gold und Silber. Der Oberhirte hatte seine Wette mit der Brauerei Bischofshof gewonnen. Das Unternehmen überreichte noch an Ort und Stelle einen Scheck über 1500 Euro. Der Bischof spendet das Geld für die Flüchtlingshilfe in Schwandorf und Regensburg. Kinder von Flüchtlingen sollen damit die Möglichkeit bekommen, kostenlos in Vereinen Sport treiben zu können. Für Dr. Rudolf Voderholzer (Jahrgang 1959) war das Sportabzeichen eine Premiere. Sportmoderator Armin Wolf hatte ihn dazu ermuntert und - ebenfalls als Teilnehmer - auch während des Wettkampfes begleitet.
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