Breite Kooperation bei der Veranstaltung am 8. März in Fronberg - Referate und ein ...
Mit Frauentag deutliches Zeichen setzen

Franziska Wanninger steht für "Kabarett pur". Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
04.03.2015
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Am 8. März feiern Frauen in der ganzen Welt den Internationalen Frauentag, den die Vereinten Nationen zum "Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden" proklamiert haben. Dieses Ereignis wird am kommenden Sonntag auch wieder in Schwandorf gefeiert.

Die Veranstaltung findet laut Pressemitteilung des Landratsamtes heuer mit einer breiten Kooperation der im Kreistag vertretenen Parteien und Wählergemeinschaften (SPD-Frauen, Bündnis 90/Die Grünen, CSU-Kreistagsfraktion, Freie Wähler und ÖDP), den evangelischen und katholischen Arbeitnehmerbewegungen KdA und KAB sowie dem DGB und der Gleichstellungsstelle statt.

Zwei Fragen

Getreu dem Motto des Frauentages von 2015 "Heute für morgen ein Zeichen setzen" wird gemeinsam für mehr Gleichberechtigung und Geschlechtergerechtigkeit der Internationalen Frauentag gefeiert. Beginn ist um 17 Uhr in der Brauereiwirtschaft Fronberg. Zum Thema "Frauen, die nichts fordern, bekommen auch nichts" werden die Stadt- und Kreisrätinnen der Grünen, Elisabeth Bauer und Marion Juniec-Möller referieren. Sie gehen in ihrem Vortrag auf die Fragen "Müssen Frauen denn immer noch fordern?" und "Sind Frauen und Männer nicht schon längst gleichberechtigt?" ein.

Der Internationale Frauentag soll ein Zeichen werden für die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern in Wirtschaft und Verwaltung, in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

Selbstverständlich darf beim Internationalen Frauentag ein erstklassiges Kulturprogramm nicht fehlen. Franziska Wanninger präsentiert ihr neues Programm "AHOI be - Guad is guad gnua". Franziska Wanninger, aufgewachsen im oberbayerischen Marktl am Inn, trieb ihre Familie schon früh mit ihrem ununterbrochenen Rededrang und ihrem Hang zum Dramatischen in die Verzweiflung. Mit großer kabarettistischer Treffsicherheit, überzeugendem Schauspiel, viel Liebe und Gespür für ihre Figuren entlarvt Franziska Wanninger die Seilschaften, geheimen Wünsche und tiefen Abgründe einer von Perfektion und Außenwirkung besessenen Gesellschaft, für die vegane Pausensnacks, der Rasenmäherbulldog mit Getränkehalter und der langersehnte Thermomix nur drei kleine Pixel auf dem Weg zum perfekten Gesamtbild sind.

Pointenreich, gnadenlos, aber immer voller Charme reißt Franziska Wanninger jeden mit hinein in ihre wilde, facettenreiche Mischung aus verschiedensten Figuren und Dialekten, immer gekrönt von den schier unerträglichen Weisheiten der Tante Elfriede und der Frage, warum man heutzutage eigentlich alles auf einmal sein und auch können muss. Auch Männer haben Zutritt. Der Eintritt ist frei.
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