Bürger entscheiden über Stromleitung mit
Trassenverlauf gemeinsam erarbeiten

Lokales
Schwandorf
05.01.2015
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Bereits im vergangenen Oktober hat der Netzbetreiber Tennet entlang der bestehenden Stromleitung von Redwitz nach Schwandorf - dem sogenannten Ostbayernring - alle interessierten Bürger über den geplanten Ersatzneubau der Bestandsleitung informiert. Wie das Unternehmen nun mitteilt, soll der Bürgerdialog mit einer konkreten Planungsbeteiligung für den Raum Schwandorf fortgesetzt werden. Am Freitag, 16. Januar, wird Tennet die Bürger der Stadt bei einer öffentlichen Auftaktveranstaltung über das Beteiligungsverfahren zur gemeinsamen Trassen-Suche sowie über das Projekt Ostbayernring selbst informieren. Dabei sollen alle Besucher die Möglichkeit erhalten, ihre Anregungen einzubringen.

Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung folgt laut Mitteilung am Samstag, 17. Januar, die Bürgerwerkstatt, bei der interessierte Bürger gemeinsam mit dem Unternehmen und Vertretern der Stadt die Untersuchungskriterien sowie mögliche Trassen-Alternativen im Westen Schwandorfs erarbeiten. Im Zentrum des Beteiligungsverfahrens steht die Arbeit des Trassenuntersuchungsteams (TUT), das den Planungsprozess zum Ersatzneubau begleitet. Das TUT besteht aus Bürgern sowie Vertretern lokaler Organisationen. Insbesondere die Bürger im Umkreis der Stadtteile Irlaching, Richt, Krondorf, Kreith, Ettmannsdorf, Naabsiegenhofen, Gögglbach, Dachelhofen, Büchelkühn, Neukirchen und Haselbach haben die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme im TUT und somit für die Mitarbeit an der alternativen Trassen-Suche zu bewerben.

Mithilfe der zuvor gemeinsam festgelegten Untersuchungskriterien soll ein möglichst konfliktarmer und allgemeinverträglicher Trassenverlauf für Anwohner und Umwelt entwickelt werden. Diese Form der Bürgerbeteiligung kommt im Westen Schwandorfs zum Einsatz, da der Ersatzneubau des Ostbayernrings hier nicht durch einen Parallelbau zur Bestandstrasse realisiert werden kann und daher ein alternativer Trassenverlauf notwendig ist.

De Trassenvarianten werden bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung, am Samstag, 18. April, vorgestellt und bewertet. Anschließend werden die von den Bürgern präferierten Trassenvarianten in das Raumordnungsverfahren mit eingereicht. In dem behördlichen Verfahren werden alle Trassenvarianten von der Regierung der Oberpfalz raumordnerisch geprüft.
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