Bundestagsabgeordnete besucht St.-Marien-Berufsschule
Schieder stellt sich Fragenmarathon

Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder stellte sich am Donnerstagvormittag den Fragen der Schüler. Bild: doz
Lokales
Schwandorf
30.10.2015
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Die Zwölftklässler der St.-Marien-Berufsschule hatten viele Fragen an Marianne Schieder (SPD). Schließlich hat man nicht alle Tage eine Bundestagsabgeordnete zu Gast. Die angehenden Köche und Gärtner wollten etwa wissen, wann und warum Schieder der SPD beitrat. 1990 sei das gewesen. Der Grund: Unter anderem der, dass sich die Sozialdemokraten gegen die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf stemmten.

Ob sie denn den Schritt hin zur Berufspolitikerin bereue. "Nein, aber es ist auch unglaublich stressig." Es dauerte nicht lange, bis das Thema Flüchtlinge zur Sprache kam. "Es sind in erster Linie Menschen, die vor Not, Elend und Krieg fliehen", erklärte Schieder. Und in Deutschland vertrete man die Überzeugung: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Deshalb sagte die Abgeordnete über das Ultimatum des Ministerpräsidenten Horst Seehofer, das er an Angela Merkel stellte auch: "Ehrlich gesagt halte ich das für Wahnsinn."

Die SPD-Politikerin pflegt einen regelmäßigen Austausch mit den Schwandorfer Schulen. Jedes Jahr lädt sie nach eigenen Aussagen 200 Schüler nach Berlin ein. Außerdem stellt sie sich stets in einer Gesprächsrunde den Fragen der Jugendlichen.
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