Christina Fink-Rester referiert in der Volkshochschule über deren "Macht" - Vorlieben und ...
Richtige Farbe wichtiger als gedacht

Christina Fink-Rester führte die Wirkung der Farben eindrucksvoll vor Augen. Bild: tie
Lokales
Schwandorf
28.05.2015
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Von welchen Farben das Paradies letztlich sein wundersames Gepräge erhält, das es zu dem erhofften einzigartigen Ort der Sehnsüchte werden lässt, den sich die Menschen wünschen, ist nicht ganz vorhersehbar. Dass aber grelles Rot die Hölle prägt, da gehen die Meinungen der Warner wenig auseinander.

Aber bereits im irdischen Bereich bestimmen Farben unser Leben mehr als wir ahnen, darüber ist man sich spätestens seit dem Vortrag der Heilpraktikerin Christina Fink-Rester über "Die Macht der Farben" innerhalb der "Schwandorfer Tage der Farbe" einig. Dass verschiedene Farben auf die jeweilige Stimmung eines Betrachters einwirken, zeigt die Lebenserfahrung. Die Referentin, die schon als Farb- und Stilberaterin arbeitete, geht jedoch weiter. Alle Menschen sollten sich damit befassen, dass Farben das Leben beeinflussen. Nie stehen Menschen den Farben neutral gegenüber. Stets äußern sie Vorlieben und Antipathien, verbinden Farben mit Assoziationen, werden innerlich von Farben in ihrem Wohlbefinden mitgesteuert. Ein Raum, der mit warmen Farben ausgestattet ist, steigert die Körpertemperatur, der bunte Sommer hebt die Laune, der dunkle Winter kann auf manche Leute depressiv einwirken.

Das Wohlbefinden

Die Eigenschaften von warmen und kalten Farben tun ihr übriges, um die menschliche Stimmung zu heben oder zu senken. Mit verschiedenfarbigen Tüchern erklärt die Referentin, welche Farbtypen zu welchen Menschen passen könnten. Und der alles entscheidende Effekt bestehe darin, dass Menschen, die mit Farben ausgestattet sind, in denen sie sich wohlfühlen, am ehesten "sie selbst sind", sich gut darstellen und entsprechendes Wohlbefinden vermitteln. Warme Farben wie Orange, Gelb, Braun und andere, kalte Farben wie Blau, Grau, Türkis und weitere benennt Christina Fink-Rester. Gelb erzeugt bei manchen Menschen Optimismus, Blau wirkt beruhigend. Eine Sonderstellung nehmen Rot und Grün ein, bei denen es hinsichtlich Zugehörigkeit auf die Mischung ankommt.

Die Werbung

Wie dominant Schwarz erscheint, sieht man an der Richterrobe und dem Priestertalar. Auch die Werbung arbeitet sehr mit der psychologischen Wirkung von Farben. Insgesamt bringt die Vortragende hochinteressante Ausführungen in stets verständlicher Darbietung.

Damit regt sie zum Nachdenken an, inwieweit man selbst dazu bereit ist, die Wirkung von Farben für sich selbst so zu akzeptieren, dass sie das eigene Dasein bereichern. Und damit hat sich das Zuhören auf jeden Fall gelohnt.
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