CSU-Umwelt-Arbeitskreis möchte stärker auftreten - Neuwahl im Kreisverband
Akzente in der Energiepolitik

Wir müssen raus aus dem Hinterzimmer.
Lokales
Schwandorf
29.05.2015
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Der Arbeitskreis "Umweltsicherung und Landesentwicklung" (AKU) im CSU-Kreisverband führte zuletzt ein Schattendasein. Das äußert sich nicht zuletzt in der geringen Mitgliederzahl von 19 Personen. "Wir müssen raus aus dem Hinterzimmer und uns stärker zu Wort melden", forderte deshalb der wiedergewählte Vorsitzende Thomas Schmid bei der Kreisversammlung.

Der Arbeitskreis will sich an Bürger und Kommunen wenden. Wie lassen sich die Stromkosten senken? Welche öffentlichen Gebäude sollten energetisch saniert werden? Macht es Sinn, LED-Lampen für die Straßenbeleuchtung einzusetzen? Antworten auf diese Fragen will Arbeitskreisleiter Thomas Schmid geben. Seit zwei Jahren ist er Sprecher des Kreises. Bei den Neuwahlen wurde der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Fensterbach im Amt bestätigt. Stellvertretende AK-Vorsitzende sind der Schwandorfer OB Andreas Feller sowie Alexander Trinkmann (Neunburg) und Walter Zurek (Schwandorf).

Der Bezirksvorsitzende Klaus Hofbauer hält bei der Umsetzung der Energiewende eine enge Zusammenarbeit mit den tschechischen Nachbarn für erforderlich. Seiner Meinung nach werde der Wasserkraft zu wenig Bedeutung beigemessen. Der ehemalige CSU-MdB fordert von seiner Partei "klare Akzente in der Energiepolitik". Umweltschutz und Energieversorgung sein ihn Querschnittsaufgaben, die nahezu alle Bereiche des politischen und gesellschaftlichen Handelns tangierten. Er spürt in Gesprächen mit den Bürgern, "dass die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung zunehmend schwindet". Darauf müsse die Politik und vor allem die CSU mit nachvollziehbaren Konzepten reagieren.
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