"Dank des Mindestlohns", sagt Uli Grötsch in Klardorf
Arbeit etwas wert

Der Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch sprach bei der Maikundgebung der Klardorfer SPD. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
04.05.2015
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Für die Kommunen werde der Bund ein Förderprogramm von 3,5 Milliarden Euro auflegen, kündigte Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch (Weiden) bei einer Versammlung des SPD-Ortsvereins Klardorf am Donnerstag im Gasthaus Obermeier an. Damit könnten vor allem finanzschwache Gemeinden dringende Aufgaben erledigen. Unter den Zuhörern saß auch Hans Schuierer (84) , der Überraschendes verkündete.

Der Altlandrat war von 1957 bis 1970 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins und von 1964 bis 1970 Bürgermeister von Klardorf. Er hat alle Maifeiern in seinem Heimatort miterlebt und beim Blick in die Aufzeichnungen festgestellt: "Das ist heute die 70. Veranstaltung zum 1. Mai in Folge".

Der junge Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch (40) fühlte sich geehrt, in der Tradition großer Redner zu stehen. Er sprach den Sozialdemokraten aus der Seele bei der Feststellung: "Die Arbeit ist heute dank des Mindestlohns wieder etwas wert". Das nächste Ziel der SPD sei es: "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit". Es dürfe "keine Beschäftigten zweiter Klasse geben", so der Abgeordnete. Für die Zukunft soll deshalb gelten: "Spätestens nach neun Monaten muss der Leiharbeiter das Gleiche verdienen wie der Stammbeschäftigte". Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl suchte den Schulterschluss mit den Gewerkschaften. Die SPD stehe auf der Seite der Arbeitnehmer und sehe sich als Partner der Gewerkschaften.
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