Der Großteil der Landkreis-Kommunen macht mit - Interesse an Beitritt auch über die ...
Klärschlamm-Zweckverband steht vor der Gründung

Klärschlamm - im Bild die Halde an der Verbandskläranlage Schwandorf - darf kaum mehr auf Felder ausgebracht werden. Die Entsorgung soll künftig über einen Zweckverband geregelt werden. Bild: Hösamer
Lokales
Schwandorf
19.08.2015
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25 von 33 Kommunen im Landkreis treten dem neuen Zweckverband zur thermischen Klärschlammverwertung (ZTKV) bei. Dazu kommen der Müllzweckverband ZMS - und eine Großstadt.

Der 14. August war als Stichtag für die Beitrittsbeschlüsse gesetzt. In Altendorf, Burglengenfeld, Guteneck (an die Anlage in Altendorf angeschlossen) und Schwarzenfeld kommt das Thema erst noch auf die Tagesordnung. Trausnitz will auch aus technischen Gründen zunächst weiter auf seinen bisherigen Entsorgungsweg setzen und tritt ebenso wenig bei wie die Gemeinden Stadlern und Weiding sowie die Stadt Schönsee.

Das geht aus einer Liste hervor, die das Regionalmanagement des Landkreises der Redaktion zur Verfügung stellte. Neben den Kommunen aus dem Landkreis liegt auch ein Beitrittsbeschluss der Stadt Regensburg zum "Zweckverband thermische Klärschlammverwertung im Landkreis Schwandorf" vor.

Der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) wird ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern gehören. Auf dessen Gelände in Dachelhofen soll eine Trocknungsanlage für den Schlamm entstehen, beheizt mit Abwärme aus Kompressoren und Dampf aus dem Müllkraftwerk. Nach der Trocknung soll der Schlamm im Zementwerk Burglengenfeld verbrannt werden. Interesse an einem Beitritt haben laut der Liste auch der Abwasserzweckverband Amberg-Kümmersbruck sowie die Kommunen Neustadt an der Waldnaab, Weiherhammer, Freihung und Kallmünz.

In einigen Wochen wird eine Sitzung einberufen, bei der Vertreter der Gründungsmitglieder - also die Kommunen und Abwasserzweckverbände aus dem Landkreis plus Regensburg - die Satzung unterzeichnen. Ist die Satzung von der Regierung genehmigt und veröffentlicht, wird die konstituierende Sitzung stattfinden. Jedes Mitglied wird eine Stimme haben.

Über den Beitritt weiterer Mitglieder ist dann laut Satzungsentwurf mit Zweidrittel-Mehrheit zu entscheiden.
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