Deutscher Rekord mit der Flosse

Marie Pöllinger, Jennifer Loewen-Horsch und Jarla Anders (von links) bewiesen bei der Deutschen Meisterschaft, dass sie zu den besten Flossenschwimmerinnen der Republik gehören. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
06.06.2015
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In diesem Jahr traf sich die nationale Elite im Flossenschwimmen in Erfurt. An zwei Wettkampftagen wurden die Deutschen Meister sowohl in der offenen Wertung als auch im Masterbereich ermittelt. Gute Zeiten erreichten die Starterinnen des Tauchsportclubs Schwandorf.

Insgesamt waren 26 Vereine aus zwölf Bundesländern vertreten. Für den Bayerischen Landestauchsportverband ging der TSC Schwandorf mit Jarla Anders, Marie Pöllinger und Masters Jennifer Loewen-Horsch an den Start. Sonja Laemmler, die ebenfalls qualifiziert war, fiel krankheitsbedingt aus.

Der erste Wettkampf begann gleich äußerst erfreulich für die Schwandorfer: Marie Pöllinger erzielte über 1500 Meter Flossenschwimmen mit 16:23,55 Minuten eine neue persönliche Bestzeit und stellte einen neuen deutschen Rekord in der Altersklasse 12/13 Jahre auf. In der nationalen Wertung erkämpfte sie sich damit den siebten Platz. Im Leistungsvergleich ohne Bundesstützpunkte (BSP) stand der vierte Platz zu Buche. Danach startete Jarla Anders über 50 Meter Flossenschwimmen. Sie kam mit 24,34 Sekunden in der nationalen Wertung auf den 24. Platz sowie im Leistungsvergleich ohne BSP auf Rang 13. In der Masterkategorie B belegte Jennifer Loewen-Horsch mit einer Zeit von 27,95 Sekunden über 50 Meter Flossenschwimmen in der nationalen Wertung Platz vier. Die folgenden 400 Meter Streckentauchen absolvierte Marie Pöllinger in 4:09,37 Minuten. Sie erreichte damit den zehnten Platz (Rang vier ohne BSP). Im zweiten Wettkampfabschnitt begann Jarla Anders mit den 50 Metern Streckentauchen. Sie belegte mit 22,15 Sekunden den 18. Platz (10. ohne BSP). Hier hatte Jennifer Loewen-Horsch Pech: Ihr zweiter Platz bei den Masters wurde wegen eines falschen Starts nicht gewertet. Abschließend standen die 100 Meter Flossenschwimmen auf dem Programm. Hier lief es für sie bedeutend besser. Mit 1:04,35 Minuten erkämpfte sie sich noch einmal einen vierten Platz. Zu Beginn des zweiten Wettkampftages waren 800 Meter Flossenschwimmen angesagt. In 8:37,07 Minuten errang Marie Pöllinger den zwölften Platz (4. ohne BSP). Bei den abschließenden 400 Metern Flossenschwimmen machten sich dann die Anstrengungen der vorausgegangenen Starts bemerkbar. Mit 4:04,10 Minuten blieb Marie Pöllinger unter ihren Möglichkeiten und belegte den siebten Platz.
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