Dreimal Gold im Becken

Mit drei neuen persönlichen Bestzeiten schwamm Marie Pöllinger vom TSC Schwandorf beim "Junior Europa Cup" in Polen dreimal auf den ersten Platz. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
18.11.2015
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Die Elite der europäischen Flossenschwimm-Jugend traf sich in Opole (Polen) zum "Junior Europa Cup". Unter den 160 Athleten war auch Marie Pöllinger vom TSC Schwandorf. Sie machte mit einem Gold-Hattrick von sich reden.

Zum "Junior Europa Cup" waren Vereine aus Frankreich, Polen, Tschechien, Estland, Schweiz, Russland, Litauen, Weißrussland, Deutschland und der Türkei mit 160 Sportlern angereist. Startberechtigt waren nur die Finswimmer der Kategorie C (14 und 15 Jahre) und D (12 und 13 Jahre). Aufgrund ihrer konstant guten Leistungen in diesem Jahr durfte auch Marie Pöllinger (Jahrgang 2002) vom TSC Schwandorf dort an den Start gehen.

Der erste Tag begann für sie mit den 800 Metern Flossenschwimmen. Hier traf sie auf Lia Tsugonova, die sie beim "Welt Cup 2014" in Prag schlagen konnte. Auch diesmal konnte Marie Pöllinger das Rennen für sich entscheiden. Mit einer persönlichen Bestzeit von 8:25,16 Minuten verbesserte sie ihren Bayerischen Jugendrekord, kam auf den ersten Platz und gewann ihre erste Goldmedaille. Am Nachmittag startete die junge Sportlerin über 200 Meter Flossenschwimmen.

Auch hier kontrollierte sie das Wettkampfgeschehen, schwamm nochmals persönliche Bestzeit, stellte einen neuen Bayerischen Jugendrekord auf und erkämpfte sich in 1:48,99 Minuten ihre zweite Goldmedaille. Der Hattrick gelang Marie Pöllinger dann am zweiten Wettkampftag. In ihrer dritten Disziplin, den 400 Metern Flossenschwimmen, ließ sie noch einmal mit einer persönlichen Bestzeit von 3:57,95 Minuten die Konkurrenz hinter sich und errang ihre dritte Goldmedaille. Durch diese hervorragende Leistung kam der TSC Schwandorf, der mit nur einer Sportlerin angereist war, zusammen mit dem "Flipper Team" aus der Schweiz auf den fünften Platz in der Medaillenwertung. "Mit drei persönlichen Bestzeiten, zwei neuen Bayerischen Jugendrekorden und vor allem drei Goldmedaillen bei einem Europa Cup war wirklich nicht zu rechnen. Marie zeigte hier , dass sie auch international zu den Besten ihres Alters zählt", freute sich Trainer Klaus Scholz über die Erfolge seiner talentierten Athletin.
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