Ein Fest der Superlative

Lokales
Schwandorf
24.06.2015
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Zwei Tage Ausnahmezustand im positiven Sinn sind garantiert. Das Bürgerfest wird wieder tausende Besucher zu den zahlreichen Schauplätzen locken. Die Stadt lässt sich dieses Ereignis einiges kosten.

60 Musik- und Tanzgruppen werden beim Bürgerfest am 11. und 12. Juli auf sechs Bühnen auftreten und sämtliche Bereiche abdecken. Von Klassik bis Jazz, von Blasmusik bis Country und von Rock bis Pop. "Da ist für jeden Geschmack etwas dabei", versprach Oberbürgermeister Andreas Feller bei der Programmvorstellung am Mittwoch im Rathaus. Kulturamtsleiterin Susanne Lehnfeld hat zur Gestaltung des Bürgerfestplakats einen Wettbewerb ausgeschrieben, den Johannes Berner gewann. Sein Motiv, ein farbiger Schwan, ziert die Plakate, Flyer und Einladungen zum Bürgerfest. Oberbürgermeister Andreas Feller überreichte dem Abiturienten des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums gestern den Siegergutschein über 150 Euro. Alle eingereichten Entwürfe sind während des Bürgerfestes im Pfleghofgebäude ausgestellt.

Auch für die Jugend

Das 19. Bürgerfest verteilt sich auf sechs Bühnen: Marktplatz, Adolph-Kolping-Platz, Schlesierplatz, Wendelinplatz, Breite Straße und Kirchengasse. Hinzu kommt der Spitalgarten, wo der Sängerbund wieder eine Weinlaube einrichtet und die Gäste mit Gesang und Auftritten der Theaterbühne unterhält. Werner Robold (Bürgerfestbüro) verspricht den Gästen ein "Potpourri voller Musik und Tanz", nicht nur auf den Bühnen, sondern auch auf den Straßen der Innenstadt. Der Adolph-Kolping-Platz ist Dreh- und Angelpunkt für die Jugendlichen. Thomas Elgass vom Jugendtreff hat für die beiden Tage 14 Bands, teilweise mit "Rock-im-Park-Erfahrung", engagiert. Er wird sich am Sonntagnachmittag vom Kreisjugendring den "Lebendkicker" ausleihen und ihn im Stadtpark aufstellen.

Die kulinarische Auswahl ist groß und reicht vom Mutzbraten über eine Knödel-Parade und den Steckerlfisch bis zum Baumstriezel. Am Samstag spielen die Bands bis 1 Uhr früh. Der Sonntag beginnt um 10.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst am Marktplatz. Die städtischen Parkhäuser und das TWF-Gelände sind an beiden Tagen kostenlos zu nutzen. Bauhofleiter Hans Graßmann arbeitet mit seinen Leuten "die Checkliste" ab: Reinigung der Straßen, Plätze und Grünanlagen, Auf- und Abbau der Bühnen. "Am Montagmorgen müssen wieder alle Spuren beseitigt sein", so Graßmann.

Für Dominik Fischer vom städtischen Ordnungsamt hat sich das Sicherheitskonzept beim Bürgerfest 2013 bewährt. "Wir werden es noch weiter optimieren", kündigte er an. Vor allem die Rettungswege in der Friedrich-Ebert-Straße müssten freigehalten werden. Die Stadt hat 110 000 Euro zur Finanzierung des Bürgerfestes im Haushalt eingestellt.
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