Ein unglücklicher SC Ettmannsdorf

Lokales
Schwandorf
29.09.2014
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Florian Tausendpfund hatte den SC Ettmannsdorf in der 68. Minute beim SC Regensburg mit 1:0 in Führung geschossen. Dann schickte der Gastgeber in der 81. Minute Andreas Meyer auf das Feld.

(aho) Seinem erst wenige Minuten zuvor eingewechselten Andreas Meyer hat es der SC Regensburg zu verdanken, dass er im Heimspiel gegen den SC Ettmannsdorf ein 1:1 erreichte.

Die von Florian Tausendpfund erzielte Gästeführung egalisierte er in der vorletzten Spielminute. Während sich die Heimelf über das Unentschieden freuen konnten, gab es beim Gästetrainer verständlicherweise eine betretene Miene, denn seine Mannschaft hatte den nicht unverdienten Auswärtssieg ganz dicht vor den Augen.

Mäßige Begegnung

Im Gesamtüberblick war es eine mäßige Begegnung mit einigen Fehlpässen und viel Mittelfeldgeplänkel. Vor allem der SCE agierte viel zu passiv, wirkte unkonzentriert und nicht dynamisch genug. Ziel war es, den Gegner aus seiner Defensive zu locken und dann mit schnellen Kontern den Erfolg zu suchen. Das gelang in der ersten Halbzeit überhaupt nicht, es wurde erst nach dem Seitenwechsel besser.

Der SC Regensburg spielte im Rahmen seiner Möglichkeiten, er lebte noch von der Euphorie des unverhofften Auswärtserfolges gegen Etzenricht. In dieser ersten Hälfte hatten die Gäste auch Glück, dass sie nicht in Rückstand gerieten, denn bei der einen oder anderen guten Angriffsaktion der Diermeier-Elf musste Tim Ebner im Ettmannsdorfer Tor sein ganzes Können aufbieten, um Schlimmeres zu verhindern.

Im zweiten Durchgang wurden die Ettmannsdorfer endlich wach. Sie entwickelten mehr Druck nach vorne und hatten einige sehr gute Gelegenheiten. Der SC Regensburg wurde immer weiter in die Defensive gedrängt. Nach einer Standardsituation erzielte der aufgerückte Florian Tausendpfund per Kopf das 1:0 für den Gast. Regensburg lockerte danach seine Abwehr, drängte seinerseits auf etwas Zählbares und lud gleichzeitig den SCE zum Kontern ein.

Drei gute Angriffe

Bei drei mustergültigen Gegenangriffen hätte die Elf von Timo Studtrucker das Spiel vorzeitig entscheiden müssen, doch es fehlte die Konzentration. So kam es, wie es kommen musste. Der SC Regensburg konnte in der letzten Minute ausgleichen, wobei die Ettmannsdorfer Abwehr nicht im Bilde war und somit den erhofften Sieg leichtfertig aus der Hand gab.
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