Einblicke in die Werkstatt

Gaukler Sepp Schabernack hielt die Kinder bei Laune und modellierte Luftballonfiguren.
Lokales
Schwandorf
02.11.2015
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Die Bevölkerung nutzte am Samstag die Gelegenheit für einen Blick hinter die Kulissen der Kleeblatt-Werkstatt, die seit Juli im Betrieb ist und am 26. Oktober eingeweiht wurde. Das Angebot kam gut an. Auf die Besucher warteten Überraschungen.

"Die lustigen Quertreiber", eine Inklusionsband mit Musikern der Naabwerkstätten und des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums (siehe Artikel unten), hieß die Gäste in der Kantine willkommen. Dort bekamen die Besucher auch Speisen und Getränke. Gaukler Sepp Schabernack hielt die Kinder mit seinen Späßen bei Laune. Ständig besetzt waren auch die Plätze in der Kinderschmink-Ecke.

Weil die Kinder gut aufgehoben waren, konnten sich die Eltern in aller Ruhe in der Werkstatt umsehen, in die die Lebenshilfe und der Sozialverband VdK 6,5 Millionen Euro investiert und 80 Plätze für Menschen mit psychischer Erkrankung investiert haben. Stellvertretender Geschäftsführer Max Lippert und Zweigstellenleiter Dieter Speckner führten die Besucher durch die Hallen mit den Bereichen Metallverarbeitung, Gartenbau- und Landschaftspflege, Hauswirtschaft, Montage und Fahrradreparatur-Service.

Die Mitarbeiter der Kleeblatt-Werkstatt stecken, schleifen, schrauben und verpacken Artikel für Firmen. "Die Auftragsbücher sind gut gefüllt", versicherte Dieter Speckner. Im Schonraum können die psychisch belasteten Menschen ihre Fähigkeiten entwickeln, ohne dem Druck eines Arbeitsplatzes auf dem freien Markt ausgesetzt zu sein.
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