Eindrücke weitergeben

Liedblatt, Stadtplan, Programmheft und der obligatorische rote Schal mit aufgedruckter Losung gehörten zur Grundausstattung der meist jungen Kirchentags-Fahrer. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
17.06.2015
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Es wurde ein unvergessliches Erlebnis. Mehrere Tage zusammen mit tausenden Menschen beten, feiern und den Austausch pflegen - diese Eindrücke beim Kirchentag werden die jungen Menschen noch lange beschäftigen.

Die gemeinsamen Fahrten der evangelischen Jugend in Ostbayern zu den deutschen evangelischen Kirchentagen haben eine lange und gute Tradition. Nun brachen wieder etliche junge Protestanten aus der Oberpfalz und Niederbayern zum großen Christentreffen nach Stuttgart auf. Diakon Weich aus Schwandorf hatte zusammen mit den drei Dekanatsjugendreferenten Carolin Groß, Ruth Bernreiter und Axel Pfeiffer die Fahrt organisiert.

"Die Kirchentage bieten eine tolle Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen und neue Ideen mitzunehmen, mit denen wir unsere Arbeit vor Ort noch weiter verbessern können", so Weich. Dem Jugendleiter-Team sei dabei wichtig, dass es nicht beim "Event" bleibe: "Fünf Tage mit 100 000 anderen Glauben feiern ist natürlich ein Erlebnis. Aber wir wollen die Begeisterung von Stuttgart auch mitnehmen und hier bei uns weitergeben."

Für diese Begeisterung sorgte nach Meinung der jungen Mitfahrer die bunte Mischung aus Politik und Theologie, Musik und Diskussion - gern auch mal mit großen Namen. Und natürlich fanden die großen Open-Air-Konzerte etwa mit den Wise Guys oder Andreas Bourani großen Anklang.

Oft waren es aber auch die kleinen Veranstaltungen und ungeplanten Begegnungen, die besonders beeindruckten. Für die jüngeren Kirchentags-Besucher war vor allem im "Zentrum Jugend" viel geboten. Sie konnten dort eine Ahnung von der bunten Vielfalt einer weltweiten Kirche bekommen. Dass sie durch die Erfahrungen in Stuttgart auch in ihrem kirchlichen Heimatgefühl gestärkt werden, ist eine große Hoffnung von Jugenddiakon Weich: "Wir erleben hier eine attraktive, lebendige Kirche, deren Glaube die Welt und auch uns selbst verändert."
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