Erste Korridore für Höchstspannungsleitung entwickelt - Am 11. Februar erneute ...
Ostbayernring dreht nächste Runde

Die Karte zeigt den bestehenden Ostbayernring und die verschiedenen Korridore, die für den genauer Ersatzneubau noch genauer unter die Lupe genommen werden sollen. Auslöser für die Suche nach Alternativen ist vor allem die Engstelle in Ettmannsdorf in der Flutmulde. Das Trassenuntersuchungsteam, das aus der ersten Runde der Bürgerwerkstatt entstand, wird nun die Korridore noch mal genauer prüfen. Die Öffentlichkeit wird darüber am 11. Februar informiert. Grafik: NT/Quelle: Tennet
Lokales
Schwandorf
01.02.2015
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(ch/nt) Die Bürgerbeteiligung für den neuen "Ostbayernring" ist in der nächsten Runde. Das "Trassenuntersuchungsteam", das sich nach der Auftaktveranstaltung im Piusheim bildete, hat die ersten mögliche Korridore für die Höchstspannungsleitung vorgeschlagen. Das teilte Netzbetreiber Tennet mit. Das Bayreuther Unternehmen ist federführend beim Ersatzneubau.

Im Bereich Ettmannsdorf ist ein Ersatzneubau parallel zur bestehen Leitung aufgrund der nahen Wohnbebauung nur im Osten der Bestandstrasse möglich. Wegen der Beeinträchtigung des Auwaldes müssen alternative Trassenverläufe untersucht werden. Nach der Bürgerwerkstatt am 16. und 17. Januar im Piusheim folgte der erste Workshop des Trassenuntersuchungsteams (TUT).

Mehrere Varianten

Im Blickpunkt standen sensible Bereiche und Untersuchungskriterien sowie die verschiedenen Trassenvarianten, die rund 50 interessierte Bürger in der "Werkstatt" entwickelt hatten. Am 11. Februar können sich die Bürger der Stadt nochmals über die endgültigen "Trassensuchräume" informieren, die das TUT mit den Tennet-Planern festgelegt hat. Das TUT hat sämtliche Varianten begutachtet, die sich sowohl eng am Verlauf der Bestandsleitung orientieren, als auch von Norden kommend mit der Gasleitung bündeln und entlang der Mathiaszeche nach Süden zum Umspannwerk Schwandorf führen.

Wegen der sensiblen Bereiche entlang der Varianten hat das Team Untersuchungskorridore erarbeitet. Anschließend sammelten die Mitglieder Argumente für oder gegen die verschiedenen Varianten. Diese Ergebnisse aus dem TUT werden am Mittwoch, 11. Februar, im Piusheim öffentlich vorgestellt. So sei gewährleistet, teilt Tennet mit, dass auch Stadtteile, die nicht im TUT vertreten sind, beteiligt werden. Im TUT arbeiten neben sieben im Losverfahren ausgewählten Bürgern auch Vertreter der Stadt sowie weiterer Organisationen und Behörden. Ziel des Untersuchungsteams ist es, die Anliegen aller Anrainer einzubinden und den Planungsprozess der Tennet zu begleiten. So will Tennet von Anfang an die Planungen und Untersuchungen weit vor Beginn des formellen Genehmigungsverfahrens transparent und nachvollziehbar gestalten. Wichtiges Element der Bürgerbeteiligung ist auch die regelmäßige Rückkopplung mit allen Schwandorfern. Daher wird das TUT Mitte März ein zweites Mal tagen, um die Ergebnisse der umweltfachlichen Prüfung zu prüfen und für die Abschlussveranstaltung aufzubereiten. Der öffentliche Abschluss der Bürgerbeteiligung soll sicherstellen, dass alle Hinweise und Meinungen der Bürger bei der Trassensuche berücksichtigt werden. Die Abschlussveranstaltung findet am Samstag, 18. April statt. Anschließend werden die hier erarbeiteten Varianten in das Raumordnungsverfahren eingereicht.

Ansprechpartner

Zusätzlich haben alle Schwandorfer nach wie vor die Möglichkeit, weitere Hinweise und Vorstellungen zur Trassensuche in das Beteiligungsverfahren einzubringen. Hierzu können sie sich an die zuständige Bürgerreferentin von Tennet, Ina Haffke wenden (Telefon 0921-507404070 oder ostbayernring@tennet.eu).
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