Film-Premiere zum Denkmaltag

Das Kesselhaus des Bayernwerks Dachelhofen wurde am 15. Januar 2005 gesprengt. Die Geschichte des Kraftwerks und des Bergbaus in der Region beleuchtet der Film "Von der Kohle zum Strom", der am "Tag des offenen Denkmals" am Sonntag, 13. September, um 14 und 16 Uhr in der BBZ-Werkstatt auf dem ehemaligen Bayernwerks-Gelände gezeigt wird. Archivbild: Götz
Lokales
Schwandorf
11.09.2015
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"Handwerk, Industrie und Technik" heißt das Motto am "Tag des offenen Denkmals" am Sonntag. Die Historie des Bayernwerks wird besonders beleuchtet: Mit einer Filmpremiere.

Im Berufsbildungszentrum (BBZ), das in der ehemaligen Zentralwerkstatt des Kraftwerks untergebracht ist, zeigen Georg Wickles und Michael Mändl den Film "Von der Kohle zum Strom". Der gut 80 Minuten lange Streifen wird erstmals öffentlich vorgeführt und wird um 14 und 16 Uhr zu sehen sein. Außerdem wird eine Bilderausstellung mit Fotos aus der Braunkohle- und Kraftwerks-Ära gezeigt. Betriebsführungen im BBZ werden ebenfalls angeboten.

Am "Tag des offenen Denkmals" werden aber natürlich auch die weiteren Schwandorfer Sehenswürdigkeiten entsprechend präsentiert. In zahlreichen Führungen, die das Tourismusbüro an diesem Tag auf die Beine gestellt hat, wird jeweils besonders auf technische und handwerkliche Themen eingegangen.

Pfarrkirche St. Jakob

In Stadtpfarrkirche St. Jakob laufen kostenlose Führungen um 14, um 15 und um 16 Uhr (Dauer 45 Minuten, Treffpunkt Hauptportal). Gästeführer Josef Albrecht erklärt die Besonderheiten der Stadtpfarrkirche und geht dabei auf deren Bau und die handwerklichen Meisterleistungen ein.

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv zeigt derzeit die Ausstellung "Bilderbegegnungen - In der Geschichte die Gegenwart finden", die am Sonntag von 14 bis 17 Uhr im Rathaus zu besichtigen ist. Die Ausstellung zeigt historische Gebäude im Wandel der Zeit.

Spitalkirche und Felsenkeller

Die Spitalkirche ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Fachkundige Gästeführer stehen für die Fragen der Besucher zur Verfügung. Am Stand des Tourismusbüros können sich Interessierte auch über das breitgefächerte Angebot an Stadtführungen informieren. Ins Felsenkeller-Labyrinth geht's mit kostenlosen Führungen stündlich ab 13 Uhr, letzte Führung ist um 18 Uhr. Treffpunkt ist am Tourismusbüro. In der Schwandorfer "Unterwelt" erklären die Führer die Geschichte des größten Felsenkeller-Labyrinths in Bayern, die eng mit dem Brauerhandwerk zusammenhängt.

Kreuzbergkirche

Stadtführerin Irene Hey begleitet die Besucher durch das Marienmünster auf dem Kreuzberg. Die kostenlose Führung beginnt um 16.30 Uhr und dauert 90 Minuten. Treffpunkt ist am Hauptportal. Auf dem Rundgang durch die Wallfahrtskirche ist besonders die Architektur Schwerpunkt. Im Anschluss der Besichtigung ist auch eine Besteigung des Kirchturms möglich.

Blasturm und Türmerhaus

Das Schwandorfer Wahrzeichen schlechthin ist der Blasturm. Er ist am "Tag des offenen Denkmals" von 14 bis 17 Uhr geöffnet, Gästeführer vor Ort beantworten Fragen, auch zu Konrad Max Kunz. Der Komponist der Bayernhymne und berühmteste Sohn der Stadt, wurde hier geboren. Die Glocke am Blasturm wird am Denkmal-Tag mehrmals geläutet.

Gleich neben dem Turm im Türmerhaus zeigt der Oberpfälzer Waldverein von 14 bis 19 Uhr , wie weit die Sanierung bereits gediehen und über die Geschichte des historischen Gebäudes.

Stadtmuseum

Das Stadtmuseum verfügt mit der original aufgebauten Huf- und Wagenschmiede über ein Exponat, das bestens zum Thema passt. Bei freiem Eintritt kann zwischen 14 bis 17 Uhr das Museum mit seinen vielfältigen Exponaten aber natürlich auch komplett erforscht werden.

Weitere Informationen zum "Tag des offenen Denkmals" gibt es im Tourismusbüro der Stadt Schwandorf (Kirchengasse 1, 09431 45-550 oder tourismus@schwandorf.de) Das Programm zum Tag des offenen Denkmals ist auch als Flyer im Tourismusbüro und bei der Stadtverwaltung erhältlich.
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