Frauentag am 8. März mit Kulturprogramm
Zeichen für morgen

Franziska Wanninger ist beim Frauentag in Schwandorf für das Kulturprogramm zuständig. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
24.02.2015
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Den 8. März feiern Frauen in der ganzen Welt als Internationalen Frauentag, den die Vereinten Nationen zum "Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden" proklamiert haben. Er wird auch in Schwandorf wieder begangen. Die Veranstaltung findet mit einer breiten Kooperation der im Kreistag vertretenen Parteien und Wählergemeinschaften sowie den evangelischen und katholischen Arbeitnehmerbewegungen sowie dem DGB und der Gleichstellungsstelle statt. Getreu dem Motto des Frauentages von 2015 "Heute für morgen ein Zeichen setzen" wird am 8. März gemeinsam für mehr Gleichberechtigung und Geschlechtergerechtigkeit gefeiert. Beginn ist um 17 Uhr in der Brauereiwirtschaft Fronberg.

Zum Thema "Frauen, die nichts fordern, bekommen auch nichts" werden die Stadt- und Kreisrätinnen der Grünen, Elisabeth Bauer und Marion Juniec-Möller, referieren. Sie gehen auf Fragen ein wie "Müssen Frauen denn immer noch fordern?" und "Sind Frauen und Männer nicht schon längst gleichberechtigt?"

Nicht fehlen darf ein erstklassiges Kulturprogramm. Franziska Wanninger präsentiert ihr neues Programm "AHOI be - Guad is guad gnua". Franziska Wanninger, aufgewachsen im oberbayerischen Marktl am Inn, trieb ihre Familie schon früh mit ihrem ununterbrochenen Rededrang und ihrem Hang zum Dramatischen in die Verzweiflung. Mit großer kabarettistischer Treffsicherheit, überzeugendem Schauspiel, viel Liebe und Gespür für ihre Figuren entlarvt sie die Seilschaften, geheimen Wünsche und tiefen Abgründe einer von Perfektion und Außenwirkung besessenen Gesellschaft, für die vegane Pausensnacks, der Rasenmäherbulldog mit Getränkehalter und der lang ersehnte Thermomix nur drei kleine Pixel auf dem Weg zum perfekten Gesamtbild sind. Pointenreich, gnadenlos, aber immer voller Charme reißt Franziska Wanninger jeden mit hinein in ihre wilde, facettenreiche Mischung aus verschiedensten Figuren und Dialekten, immer gekrönt von den schier unerträglichen Weisheiten der Tante Elfriede und der Frage, warum man heutzutage eigentlich alles auf einmal sein und auch können muss oder wann ist "guad" endlich "guad gnua"? Eingeladen sind alle interessierten Frauen und auch Männer. Der Eintritt ist frei.
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