Freie Pfarrstelle der evangelischen Gemeinde wird mit Alfredo Malikoski besetzt
Rückkehrer aus Brasilien

Lokales
Schwandorf
13.01.2015
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Als Zeichen der Verbundenheit mit den Opfern des Anschlags in Paris wurde in der evangelischen Erlöserkirche das Sonntags-Evangelium auch auf Französisch vorgetragen. Nach dem Gottesdienst, der ersten Familienkirche in diesem Jahr, waren die Besucher zum Neujahrsempfang der Pfarrei in den Räumen des Gemeindezentrums eingeladen. Im Foyer gab es Sekt, Kaffee, Saft und Knabbereien für die großen und kleinen Pfarrangehörigen, die mit Pfarrer Arne Langbein, Diakon Jürgen Weich, Kirchenvorsteherin Dorothea Seitz-Dobler und Kirchenrat Gerhard Gohlke auf ein gutes Jahr 2015 anstießen.

Die evangelische Pfarrei hat derzeit eine Vakanz zu verkraften. Aber es zeichnet sich schon eine Lösung ab, wie beim Empfang zu hören war. Denn für Pfarrer Milton Jandrey, der vor einigen Monaten wieder nach Brasilien zurückging, kommt von dort ein neuer Pfarrer nach Schwandorf.

Vorgesehen ist die Wiederbesetzung der Stelle im kommenden Frühjahr mit Pfarrer Alfredo Malikoski. Er ist Mitte vierzig und bringt seine Frau und seine zwei Söhne mit. Derzeit versieht er seinen Dienst in der Stadt Castro im brasilianischen Bundesstaat Paraná. Seit er Anfang der 1990er Jahre in Deutschland Theologie studiert und dabei auch seine Frau kennengelernt hat, hegt er den Wunsch, einmal wieder hierher zurückkehren zu können. Er wird in der evangelischen Kirchengemeinde die zweite Pfarrstelle übernehmen.

Am 29. Januar gastiert das Künstlerduo Paula Quast (Text) und Henry Altmann (Musik) im Gemeindezentrum. Sie malen ein musikalisch-lyrisches Porträt der Dichterin Mascha Kaléko.
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