Fronberg Guss GmbH investiert rund 1,5 Millionen Euro in neue Betriebsanlage
Richtfest bei der Abkühlhalle

Lokales
Schwandorf
11.11.2014
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Nach dem Spatenstich Anfang September laufen die Bauarbeiten für die Erweiterungs-Halle der Fronberg Guss GmbH auf vollen Touren. Gemeinsam mit bisher allen beteiligten Handwerkern gab es auf der Baustelle das Richtfest des rund 1,5 Millionen Euro teuren Neubaus.

Die Erweiterungs-Halle sei notwendig geworden, da die derzeitigen Kapazitäten für zusätzliche, neue Produktlinien nicht mehr ausreichten, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. In erster Linie diene die das neue Gebäude als Abkühlhalle für neu gegossene große Motorblöcke für Schiffe und Lokomotiven. Florian Knippscheer, Geschäftsführer der Fronberg Guss GmbH, äußert sich sehr zufrieden über den Baufortschritt seit Beginn der Erd- und Betonarbeiten: "Mit dem Richtfest feiern wir den Abschluss des ersten Bauabschnitts unserer neuen Halle. Wir werden Anfang 2015 ein modernes, neues, für uns sehr wichtiges zusätzliches Arbeits- und Lagergebäude in Betrieb nehmen können, um auch in Zukunft unsere Neu- und Bestandskunden termingerecht mit unseren Qualitätsprodukten beliefern zu können."

Das neue Gebäude, mit einer Länge von rund 30 Metern, einer Breite von etwa 25 Metern sowie einer Höhe von rund zehn Metern, schließt auf dem "Eisenwerk"-Gelände eine Baulücke. Inzwischen wurden seit Baubeginn rund 650 Kubikmeter Beton mit etwa 15 Tonnen Betonstahl für das Fundament der Halle im Boden verbaut. Allein 170 Tonnen Stahl wurden für die Konstruktion, das "Skelett", des Erweiterungsbaus verwendet. In den kommenden Wochen wird der Fortschritt der Bauarbeiten noch deutlicher sichtbar, da die Seitenfassaden und das Dach fertiggestellt werden, um dann den Innenausbaus anschließen zu können.

Die Fronberg Guss GmbH zählt laut Pressemitteilung zu den traditionellen, mittelständischen Industrieunternehmen in Schwandorf und der Oberpfalz. Mit rund 200 Mitarbeitern verbuchte das Unternehmen im letzten Geschäftsjahr 32 Millionen Umsatz und verarbeitete etwa 13 000 Tonnen Gussmaterial, vorrangig für Motorblöcke im Motorenbau und in der Antriebstechnik. Das Schwandorfer Unternehmen sei eine 100-prozentige Tochter der in Eisenberg/Rheinland-Pfalz ansässigen Gienanth GmbH und gehöre seit Jahren zu den "TOP-Playern" im deutschen und internationalen Markt für Präzisions-Gusskomponenten.
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