Für tolerantes Miteinander

Gemeinsam mit seinen beiden Stellvertreterinnen Ulrike Roidl (links) und Martina Englhardt (rechts) legte Oberbürgermeister Andreas Feller am Mahnmal in der Fichtlanlage einen Kranz nieder. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
15.11.2015
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Der Zweite Weltkrieg habe auch in Schwandorf tiefe Wunden hinterlassen, sagte Oberbürgermeister Andreas Feller bei der Feierstunde zum Volkstrauertag am Sonntag in der Fichtlanlage. 70 Jahre nach Ende der Katastrophe gedachte er gemeinsam mit Bürgern, Vereinsvertretern und Stadträten der Opfer. Feller dankte der Nachkriegsgeneration für den Wiederaufbau unter Entbehrungen. "Ich bin dankbar dafür, in Frieden und Freiheit aufgewachsen zu sein", versicherte der OB. Dieses Glück hätten die Flüchtlinge nicht, die ihre Heimat verlassen müssen, um menschenwürdig leben zu können. "Nehmen wir sie deshalb freundlich auf in unserer Stadt", appellierte Andreas Feller an seine Mitbürger. Für Feller ist der Volkstrauertag ein Anlass, inne zu halten und den Vorsatz zu erneuern, sich für ein tolerantes Miteinander einzusetzen. Jeder von uns sei dazu in der Lage. Die Jugendblaskapelle der Volkshochschule unter der Leitung von Anton Lautenschlager spielte den "Guten Kameraden". Gedenkfeiern fanden auch in den übrigen Ortsteilen statt.
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