Funkstille hat ein Ende

Freundschaftlich begrüßten sich die beiden Bürgermeister Philippe Buisson (links) und Andreas Feller. Sie freuen sich auf die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Partnerschaft im nächsten Jahr. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
07.12.2014
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Es tut sich was bei der Städtepartnerschaft und darüber herrscht auf beiden Seiten große Freude. Es herrscht neue Aufbruchsstimmung. Vor allem mit Blick auf das Jahr 2015, wenn die große Feier ansteht.

Am 25. Mai 1965 unterzeichneten Bürgermeister Georges Kany und Oberbürgermeister Dr. Josef Pichl die Urkunde und besiegelten damit die Partnerschaft zwischen Schwandorf und der südfranzösischen Stadt Libourne. Im kommenden Jahr können demnach die beiden Städte das 50-jährige Bestehen der Beziehungen feiern. "Die Vorbereitungen dazu sind bereits angelaufen", freute sich Libournes Erster Bürgermeister Philippe Buisson bei seinem Besuch am Samstag im Rathaus.

Am 20. Juni 2015 wird es demnach in Libourne ein großes Musikfest geben, zu dem auch eine Delegation aus Schwandorf eingeladen ist. Bereits vier Wochen vorher wird in Schwandorf gefeiert. Zum Pfingstvolksfest erwartet Oberbürgermeister Andreas Feller erneut Gäste aus der Partnerstadt. Am Pfingstmontag wird der Libourne-Verein bei einem Festakt an die Partnerschaft erinnern. Vorsitzende Sonja Dietl ist froh über die momentane Entwicklung. Nach Jahren der Funkstille "rührt sich jetzt wieder was". Libourne habe einen neuen Bürgermeister, dem die Beziehungen ein Anliegen seien, so die Sprecherin des Schwandorfer Libourne-Vereins.

Mit Geschenken

Entscheidend ist für Sonja Dietl auch die Wiederbelebung des Partnervereins in Libourne, der mittlerweile auf 72 Mitglieder angewachsen sei. Die dortige Vorsitzende Annie Cheene gehörte zur vierköpfigen Delegation, die am Wochenende in Schwandorf zu Gast war. Sie bekräftigte ihren Wunsch nach Vertiefung der Partnerschaft und lud die Mitglieder des hiesigen Vereins ebenfalls zum Musikfest 2015 nach Libourne ein. Der Schwandorfer Partnerschaftsverein hat aktuell 174 Mitglieder.

Weil Geschenke bekanntlich die Freundschaft erhalten, hatten die Gäste edle Tropfen aus dem Anbaugebiet um Bordeaux und sogar winterharte Weinstöcke mitgebracht, die im Spitalgarten gepflanzt werden sollen. Oberbürgermeister Andreas Feller bedankte sich seinerseits mit Konrad-Max-Kunz-Pralinen und einem Banner als Schmuckstück für die bevorstehenden Feierlichkeiten.
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