Ganzes Ausmaß des Großbrandes in Klardorf ist sichtbar - Oberbürgermeister sichert ...
Sprachlosigkeit am Tag danach

Bei Tageslicht wurde das Ausmaß der Zerstörung sichtbar. Links der Giebel des Viehstalls, der deutliche Brandspuren aufweist. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
23.12.2014
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Am Morgen danach herrschte immer noch Sprachlosigkeit bei den Betroffenen und den Nachbarn. In der Nacht zum Montag war eine Scheune auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Kulturstraße in Klardorf völlig niedergebrannt. Die Futter- und Heuvorräte für den Winter waren in kürzester Zeit zerstört. Dem schnellen Einsatz der Feuerwehren Klardorf, Schwandorf, Teublitz, Büchelkühn, Katzdorf und Wiefelsdorf war es zu verdanken, dass nicht auch noch der angrenzende Stall niederbrannte. Die Brandspuren an der Giebelseite lassen die Hitzentwicklung erahnen.

Weil der Hof, der vielen Bürgern als öffentliche Grüngutannahmestelle dient, im Außenbereich liegt, mussten die Feuerwehrleute das Löschwasser über längere Schlauchleitungen transportieren. Die Einsatzkräfte trieben die Kühe aus dem angrenzenden Stall ins Freie, um auf Nummer sicher zu gehen.

Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von etwa 400 000 Euro. Fahnder der Kriminalpolizei nahmen noch in der Nacht die Ermittlungen auf. Am Montagvormittag besuchte Oberbürgermeister Andreas Feller die betroffene Familie im Ortsteil Klardorf und bot seine Unterstützung an.

Feller dankte allen Kräften der Feuerwehren und des technischen Hilfswerkes für ihren vorbildlichen Einsatz, mit dem Schlimmeres verhindert werden worden sei. Seite 21
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