Gedränge unterm Kirwabaum

Zum Kranzbinden kamen wieder zahlreiche Helfer in die Tenne der Fronberger Brauereiwirtschaft. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
16.10.2014
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"In Fronberg, dou is Kirwa, mei liawa": Wenn dieses Lied durch den Stadtteil klingt, herrscht Ausnahmezustand. Das Traditionsfest beginnt am Samstag mit einem neuen Rekord.

16 Paare werden am Wochenende um den Fronberger Kirwabaum tanzen. So viele wie noch nie zuvor in der 35-jährigen Geschichte des Vereins. Personeller Mangel herrschte auch beim Kranzbinden in der Tenne der Brauereiwirtschaft nicht. Es waren genügend freiwillige Helfer vor Ort, die an zwei Abenden die Girlanden für den 30 Meter hohen Stamm anfertigten.

Der heutige Freitagnachmittag gilt der Vorbereitung. Der alte Baum muss weg, der Platz für den neuen hergerichtet werden. Abends wird die "Liesl" geschmückt, der große Krug der Kirwapaare. Am Samstag beginnt das traditionelle Programm um 8 Uhr mit dem Baumholen, dem Zug durch das Dorf und dem Aufstellen des Stammes am Nachmittag ab 14 Uhr. Am Abend gegen 19 Uhr und am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr tanzen die Kirwapaare auf dem Podium Polka, Walzer und Zwiefache.

Dazu werden sich wieder mehrere Hundert Besucher am Dorfplatz versammeln. Die Wetterprognosen sagen eine "sonnige Kirwa" voraus. Die Fronberger Kirwamusikanten spielen am Samstag und Sonntag jeweils ab 20 Uhr im Saal der Brauereiwirtschaft mit zünftiger Blasmusik zum Tanz auf. Zum Frühschoppen am Montag ab 9 Uhr im Saal der Brauereiwirtschaft sind auch heuer nur Männer zugelassen. Das Besondere bei dieser Kirwa: Am Sonntagabend bringt das Bayerische Fernsehen um 19 Uhr in der Sendereihe "Unter unserem Himmel" einen 45-minütigen Beitrag zur "Fronberger Kirwa". Die Aufnahmen entstanden vergangenes Jahr.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.kirwaverein-fronberg.de
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