Gegen Top-Favoriten chancenlos

Sportlehrerin Thea Spies (links) freute sich mit (von links) Elisabeth Gareis, Sophia Rothut, Sonja Scheuerer, Sandra Ettl, Sabine Fischer, Corinna Rötzer und Ines Deinzer über den fünften Platz. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
15.05.2015
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Zum dritten Mal in Folge hatten sich die Tischtennis-Mädchen des Schwandorfer CFG-Gymnasiums für das Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" qualifiziert. Beim Wettkampf hatten sie Pech mit der Gruppeneinteilung - sonst wäre ein besseres Resultat möglich gewesen.

Fast wäre die größte Schulsportveranstaltung Deutschlands, das Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia", bei dem in zahlreichen Sportarten die Landessieger der 16 Bundesländer in Berlin ihre deutschen Meister ermitteln, dem Lokführerstreik der Bahn zum Opfer gefallen. Ein Notfahrplan der Deutschen Bundesbahn brachte trotzdem nahezu alle Schul-Teams - unter anderem die Tischtennis-Mädchen des Schwandorfer Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums - in die Hauptstadt, wenn auch teilweise erst nach einer Odyssee-Fahrt durch die halbe Republik.

Treppchen als Ziel

Zum dritten Mal hintereinander qualifizierten sich die Schwandorfer CFG-Schülerinnen der Altersklasse II (Jahrgang 1998 und jünger), betreut von Sportlehrerin Thea Spies, als Landessieger für dieses große Sport-Event. Und nach einem vierten und fünften Platz die Jahre vorher wollten sie dieses Mal unbedingt aufs Stockerl, was ihnen auch gelungen wäre, hätten sie bei der Gruppeneinteilung der 16 Landesmeister nicht so viel Pech gehabt. Der Spielplan sah nämlich vor, dass die Schwandorfer Mädchen, die allesamt bei der DJK Ettmannsdorf oder beim TV Wackersdorf Tischtennis spielen, gleich in der Vorrunde, beziehungsweise der Zwischenrunde auf die beiden Top-Favoriten des Turniers trafen.

In der Vorrunde war es der Niedersachsen-Meister vom Olympia-Stützpunkt Hannover und in der Zwischenrunde der Hessen-Meister vom zweiten Olympia-Stützpunkt Frankfurt. Gegen beide Gegner, die dann im Finale auch den Deutschen Meister unter sich ausmachten, war man ohne Chance.

Und obwohl die CFG-Mädchen um ihre Nummer Eins, die künftige Regionalliga-Spielerin Sabine Fischer, alle ihre weiteren Spiele klar gewannen - nämlich in der Vorrunde gegen Berlin und Bremen mit 9:0, in den Platzierungsspielen gegen den Brandenburg-Meister mit 5:0 und gegen den Meister aus Schleswig-Holstein mit 5:2 - reichte es wie im Vorjahr "nur" zum fünften Platz. Dass sie eigentlich das drittbeste Team bei dieser Meisterschaft waren, tröstete sie am Ende wenig, auch wenn sie auf ihre Leistung stolz sein können. Herausragend waren Sabine Fischer an Nummer eins und Sandra Ettl an Nummer zwei, die vier ihrer sechs Einzel und fünf Doppel gewannen.

Trotz dieses Wermutstropfens war das Bundesfinale in Berlin auch dieses Jahr für die sieben Gymnasiastinnen ein unvergessliches Erlebnis. Mit den über 3000 Teilnehmern feierten Sie am Freitag Abend eine Abschlussgala, so dass auch diese Reise in bleibender Erinnerung sein wird.
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