Gemeinsam schnell ans Netz

Oberbürgermeister Andreas Feller (rechts) und Bürgermeister Thomas Falter (links) unterzeichneten gestern einen Vertrag zur interkommunalen Zusammenarbeit beim Breitbandausbau. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
07.03.2015
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Die Stadt Schwandorf und die Gemeinde Wackersdorf wollen beim Breitbandausbau entlang der Ortsgrenzen Hand in Hand arbeiten. Das spült weitere Zuschüsse in die Kassen der Kommunen.

Die beiden Bürgermeister Andreas Feller und Thomas Falter unterschrieben gestern im Rathaus einen entsprechenden Vertrag. Darin vereinbaren die Kommunen die gemeinsame Erschließung der Ortsteile Imstetten (Wackersdorf) und Niederhof (Schwandorf).

Die Zusammenarbeit sichert nicht nur Synergieeffekte, sondern auch bares Geld. 50 000 Euro erhält jede Gemeinde zusätzlich zu den regulären staatlichen Fördermitteln für den Breitbandausbau. Die beiden Kommunen übergeben die Planung an ein Regensburger Büro, warten die Ergebnisse einer Markterhebung ab und gehen anschließend gemeinsam in das Auswahlverfahren.

Imstetten ist für Wackersdorf nach dem Ortskern sowie Rauberweiherhaus und Meldau der vierte und letzte Teilbereich. "2017 sollen alle acht Ortsteile versorgt sein", so die Planung von Bürgermeister Thomas Falter. In Schwandorf ist man da noch nicht so weit. Breitbandpatin Maria Schuierer kommt auf 61 Ortsteile und Weiler, die sich auf eine Fläche von 124 Quadratkilometern verteilen und versorgt werden müssen. Sie rechnet noch in diesem Monat mit einem Bescheid der Telekom, welche Bereiche sie in Eigenregie versorgen wolle. Den Rest müsse die Stadt mit erheblichen Eigenmitteln erschließen. Oberbürgermeister Andreas Falter geht von einer Ausbauzeit "innerhalb der nächsten drei Jahre" aus.
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