Gerüstet für neue Spielzeit

Kreisvorsitzender Heinrich Schnorrer zeichnete bei der Tagung der Abteilungsleiter acht verdiente Funktionäre aus. Bild: tgr
Lokales
Schwandorf
19.09.2015
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Insgesamt 143 Tischtennis-Mannschaften gehen in der neuen Saison auf Punktejagd. Bei einer Sitzung des Tischtennis-Kreises stand die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit im Mittelpunkt. Eine schlechte Nachricht gab es im Nachwuchsbereich.

Kreisvorsitzender Heinrich Schnorrer blickte zunächst auf den Bayerischen Tischtennis-Verbandstag zurück, bei dem richtungsweisende Entscheidungen getroffen worden seien. So verfolge das Präsidium ein verbandseigenes Tischtennis-Zentrum in München. Die derzeitige Zwischenlösung mit dem Bayerischen Hockey-Verband sei nur eine Übergangslösung, so Schnorrer.

Schnorrer bedauerte, dass der Antrag des Kreises auf Straffreiheit bei Nichtantreten beziehungsweise Antreten in verminderter Mannschaftsstärke der "letzten" Mannschaft eines Vereins keine Mehrheit fand. Mit großer Mehrheit wurde die Zulassung des Braunschweiger Spielsystems im Verbandsgebiet genehmigt. Danach sind Mannschaften mit zwei Spielern bei Dreier-Mannschaften und drei Spielern bei Vierer-Mannschaften (nur ein Doppel) noch konkurrenzfähig. Im Kreis Schwandorf wird dieses System bei einer Befürwortung auf dem Kreistag 2016 ab der Saison 2016/17 zur Anwendung kommen. Die Qualität der Plastikbälle sei nach wie vor nicht zufriedenstellend, stellte der Kreisvorsitzende fest. Daher werde im Kreis weiterhin mit dem Celluloid-Ball gespielt. Zum Schluss seiner Ausführungen teilte Schnorrer noch mit, dass der BLSV die Beiträge zur Sportversicherung von Vereinsmitgliedern, die als Flüchtlinge gekommen sind, übernimmt.

Pläne überprüfen

Dieter Buchner, Fachwart für Mannschaftssport, ging in seinen Ausführungen auf die bevorstehende Saison ein. Er dankte den Vereinen für die zügige Bearbeitung der Unterlagen und für die Einhaltung der Termine. Die Spielleiter bat er nochmals, die per Programm erstellten Spielpläne zu überprüfen, damit eine gleichmäßige Verteilung der Spiele in der Hin- und Rückrunde stattfindet. Auch sollen die Spielleiter nur in Ausnahmefällen Spielverlegungen zulassen. Die Teilnehmer an der Bayerischen Einzelmeisterschaft werden gebeten, frühzeitig eine notwendige Spielverlegung zu beantragen.

Alle Kreisligen - mit Ausnahme der 1. Kreisliga Damen - konnten aus- reichend mit Mannschaften besetzt werden. In den beiden 4. Kreisligen Herren (Süd und Nord) spielen die jeweils vier Erstplatzierten eine Meisterrunde aus. Dabei steigen die zwei Erstplatzierten in die 3. Kreisliga auf. Zufriedenstellend so der Fachwart sei die Entwicklung der Mannschaften im Kreis Schwandorf: Die Anzahl der Teams bei den Erwachsenen erhöhte sich auf 89 (+1) und bei den Jugendlichen auf 54 (+1). Einen krassen Einbruch bei den jugendlichen Spielern hat der Kreis zu verzeichnen: Gegenüber dem Vorjahr sind für die nun beginnende Saison 48 Sportler weniger gemeldet.

Funktionäre geehrt

Bei der Versammlung wurden acht Funktionäre ausgezeichnet. Eine Ehrung in Bronze des TT-Bezirks bekam Katja Deml vom TV Wackersdorf. Auch der Bayerische Tischtennisverband zeichnete fünf Sportler aus. Die Ehrennadel in Gold mit großem Kranz erhielt Erika Müller (SpVgg Pfreimd), die Ehrennadel in Gold mit kleinem Kranz ging an Richard Rosenkranz (TuS Dachelhofen). Die Ehrennaldel in Gold bekamen Jürgen Hasenbach (TSV Nittenau) und Konrad Pirzer (ASV Fronberg). Die Verdienstnadel in Bronze wurde Josef Hirn (TTF Schwandorf) verliehen. Dagmar Gawinowsik (ASV Burglengenfeld) und Thomas Körtl (DJK Ettmannsdorf) zeichnete der Verband mit der Ehrennadel in Gold aus.
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