Gremium will sich Bild über Barrierefreiheit in der Stadt machen - Mobilfunk ein Thema
Bauausschuss auf Rollatoren

Lokales
Schwandorf
25.09.2014
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Der Bauausschuss fährt Rollstuhl und oder Rollator: Das Thema "Barrierefreiheit" steht bei der nächsten Sitzung des Gremiums am 6. Oktober im Mittelpunkt. Die Mitglieder treffen sich um 16 Uhr im Foyer des Rathauses, um sich dann mit den Hilfsmitteln auf den Weg durch die Stadt zu machen.

Das "Bündnis für Familie" wird Problemstellen aufzeigen, die Firma "Betzlbacher" wird dafür die Rollstühle und Rollatoren zur Verfügung stellen. Die Stadträte sollen sich so wirklichkeitsnah wie möglich in die Situation von alten oder behinderten Menschen versetzen können. Begleitet wird die Fahrt von Helga Forster, der Beauftragten des Landkreises Schwandorf für Menschen mit Behinderung.

Zurück im Rathaus werden einige Genehmigungsverfahren abgearbeitet. Das Wohn- und Geschäftshaus an der Breite Straße 5 soll zu einer Jugendhilfeeinrichtung mit betreuten Wohngruppen umgenutzt werden. Auch der Änderungsantrag für das Türmerhaus steht auf der Tagesordnung. Der Oberpfälzer Waldverein will das Gebäude nach der Sanierung als Vereinsheim nutzen.

Die Lebenshilfe will ihr Gebäude an der Ohmstraße aufstocken. Dazu muss eine Befreiung erteilt werden. Der Discounter "Aldi"§ will seinen Markt an der Regensburger Straße erweitern. Der ZMS hat beantragt, auf dem Gelände des Müllkraftwerks einen Containerwechselplatz nördlich der Rotschlammdeponie errichten.

Debatten dürfte es bei der Abstufung der Kirchengasse zum beschränkt öffentlichen Weg und zur Fußgängerzone geben. Damit wäre die Verkehrsänderung rund um die neue Krippe in die Wege geleitet. Ein Teil des Pausenhofs der Gerhardinger Schule würde zur Straße. Auf Antrag der CSU beschäftigt sich der Ausschuss mit der Standortsuche für die Errichtung von Stromtankstellen auf oder in städtischen Liegenschaften wie den Parkhäusern oder dem Volksfestplatz.

Zum Schluss kommt noch ein heißes Eisen auf den Tisch: Nach dem Widerstand gegen den Mobilfunkmast an der Osserstraße ist beantragt, einen städtischen "Standortangebotsplan" für Mobilfunkbetreiber zu erstellen. Die Stadt würde dann Flächen vorschlagen, auf denen Mobilfunkmasten möglich sind.
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