Großübung im Müllkraftwerk - Simuliertes Feuer in der Anlieferhalle und Personenbergung
Feuerwehren: Zusammenarbeit klappt

Mit einem Schaumwassergemisch wurde im Müllbunker des Müllkraftwerkes Schwandorf in 21 Meter Höhe das vermeintliche Feuer erstickt. Dabei waren etwa 20 Atemschutzträger der Feuerwehren im Einsatz. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
04.11.2014
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"Rauchentwicklung im Bereich der Anlieferhalle des Müllbunkers. Die betriebseigene Schaumlöschwasserversorgung und die Wandhydranten im privaten Anlieferbereich wegen eines technischen Defektes außer Betrieb. Die Innenbereiche wegen Rauchentwicklung aufgrund Kabelbrand teilweise nur mit Atemschutz zu betreten. Vermisste Person." So lautete, kurz und bündig, der am Donnerstagabend über Funk bei den im Alarmierungsplan für das Müllkraftwerk Schwandorf eingeplanten Feuerwehren eingehende Einsatzbefehl. Wie gut, dass sich schnell herausstellte, dass es sich dabei nur um eine große angelegte Übung der Feuerwehren handelte.

Etwa 90 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Dachelhofen, Büchelkühn, Ettmannsdorf, Klardorf und Schwandorf sowie der Werksfeuerwehr Nabwerk nahmen an der Übung teil und waren in kürzester Zeit nach der Alarmauslösung am Einsatzort.

Die Aufgabenstellungen der von den Kommandanten der Werksfeuerwehr Mathias Schwab und Manfred Lehmer vorbereiteten und geleiteten Einsatzübung lauteten: "Aufrechterhaltung der Schaumwasserversorgung für die Schaumanlage im Anlieferbereich durch die alarmierten Feuerwehren. Die aufgrund der starken Rauchentwicklung an den Band- und Sortieranlagen vermissten Mitarbeiter schnellstens aus dem Gefahrenbereich bringen." Später kam noch die Meldung eines "vermissten Mitarbeiters", der sich während der Wartungsarbeiten am neuen Schaumwasserwerfer nicht mehr zurückmeldete.

Für die beteiligten Feuerwehrleute waren die gestellten Szenarien keine leichten oder alltäglichen Aufgaben. Einsatzleiter Kommandant Matthias Schwab, 2. Kommandant Manfred Lehmer und der Schwandorfer Stadtbrandinspektor Helmut Mösbauer waren mit den gezeigten Leistungen der Feuerwehrler und der guten Kooperation der beteiligten Wehren sehr zufrieden. Anerkennung für das gute Ineinandergreifen von Werkfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren gab es schließlich auch vom Geschäftsleiter des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf (ZMS) Thomas Knoll.
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