Grüne wollen Resolution gegen Fracking

Lokales
Schwandorf
26.09.2014
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(am) Nach Meinung der Grünen-Fraktion sollte der Kreistag ein deutliches Zeichen setzen, dass die risikobehaftete Technik des Frackings, welche die natürlichen Lebensgrundlagen beeinträchtige, im Landkreis grundsätzlich nicht geduldet wird. Sie richtete deshalb einen Antrag auf Verabschiedung einer Resolution an Landrat Thomas Ebeling (CSU).

"Uns ist durchaus bewusst, dass im momentanen Stadium 'nur' Erkundungen angestellt werden; aber ein profitorientiertes Wirtschaftsunternehmen wie Rose Petroleum wird kaum auf die Ausbeutung eines möglichen Öl-/Gas-Lagers verzichten", schrieb ihm Grünen-Sprecher Rudolf Sommer. Es spiele dabei keine Rolle, ob es sich um ein Wasserschutzgebiet handelt oder nicht. Das Trinkwasser werde so und so in höchstem Maße gefährdet, sollte die Fracking-Technik zum Einsatz kommen.

Mit der Vergabe einer Erkundungslizenz an den britischen Bergbau-Konzern und Fracking-Spezialisten Rose Petroleum habe die bayerische Staatsregierung ohne Einbeziehung der betroffenen Gebietskörperschaften die Tür in Bayern für Fracking geöffnet. Betroffen ist ein 2662 Quadratkilometer großes Gebiet, das "Weidener Becken", das Teile der Oberpfalz und Oberfrankens umfasst. Die Grünen fordern, dass keine weiteren Erkundungslizenzen, insbesondere für den Landkreis Schwandorf, vergeben werden.
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