Handwerkskammer drängt vor allem auf bessere Schienenanbindung - Auch Straßenverbindungen nach ...
Grenzregion nicht aufs Abstellgleis schieben

Wirtschaftsausschussvorsitzender Rudolf Angerer und stellvertretender Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (rechts) sind sich sicher, dass vom Ausbau des Personennahverkehrs auch der Pendlerverkehr über die Grenze hinweg profitieren könnte. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
30.05.2015
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"Das Ziel der Bayerischen Staatsregierung ist es, die bayerisch-tschechische Grenzregion zum Zukunftsraum weiterzuentwickeln. Aber um die Regionen besser zu verknüpfen, brauchen wir ein besser ausgebautes Verkehrsnetz", betont Rudolf Angerer, Wirtschaftsausschussvorsitzender der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. Neben weiteren Verbesserungen bei den Straßenverbindungen zwischen beiden Ländern ist aus Sicht des ostbayerischen Handwerks vor allem eine leistungsfähige Schienenverbindung nach Prag von großer Bedeutung, so Angerer. Um eine positive Entwicklung auf beiden Seiten der Grenze nicht zum Stillstand kommen zu lassen, müsse die Qualität der Anbindung beider Wirtschaftsräume weiter verbessert werden. Deshalb begrüße das ostbayerische Handwerk die Pläne zur "Metropolenbahn". Durch das Projekt, mit einem Knoten in Schwandorf, ergäben sich deutliche Verbesserungen bei den Schienenanbindungen in der Oberpfalz insgesamt. "Gerade für die Menschen in der Region wäre es von großer Bedeutung, auf Unterwegs-Haltestellen zusteigen zu können, um von einer schnellen Anbindung direkt profitieren zu können", stellt Angerer heraus.

"25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ist es für die Regionen auf beiden Seiten der Grenze wichtig, dass ihre Regierungen die notwendigen Schritte zu einer schnellen Lösung jetzt umsetzen", betont Jürgen Kilger, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern- Oberpfalz.
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