Hilfe aus dem Hintergrund

Dr. Wolfgang Gorek (links) ist seit 1992 Vorsitzender des seit 25 Jahren bestehenden Betreuungsvereins. Zum Vorstand gehören ferner Rita Sebald, Waltraud Brettner, Evi Eichinger (sitzend von links), Petra Rott, Josef Prücklmeier und Christa Burmberger (stehend von links). Bild: rid
Lokales
Schwandorf
08.05.2015
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Im Landkreis sind rund 2400 Menschen auf eine "Betreuung" angewiesen, etwa weil sie geistig behindert, psychisch krank oder dement sind. In den meisten Fällen kümmern sich Angehörige um deren Belange. Wo dies nicht der Fall ist, springt seit 25 Jahren der Betreuungsverein ein.

Diplom-Sozialpädagogin Rita Seebald war im Mai 1990 Gründungsvorsitzende des Vereins und ließ sich zwei Jahre später als hauptamtliche Betreuerin anstellen. Seit dieser Zeit steht Dr. Wolfgang Gorek an der Spitze des Vereins mit aktuell 84 Mitgliedern.

Bei der internen 25-Jahr-Feier am Donnerstag im Wohnheim der Lebenshilfe in der Ohmstraße nannte der pensionierte Gymnasiallehrer die Aufgaben: Anlaufstelle für ehrenamtliche Betreuer, Übernahme von hauptamtlichen Betreuungen und Information über Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen. 35 Mitglieder des Vereins kümmern sich um die Belange von 65 zu betreuenden Landkreisbürgern und erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung von jeweils 399 Euro im Jahr. Rita Seebald und ihre Mitarbeiterin Waltraud Brettner übernehmen die hauptamtliche Betreuung von weiteren 6 4 Personen und rechnen mit der Justizkasse ab. Außerdem gibt es Zuschüsse vom Landkreis und der Regierung. Rita Sebald wünscht sich eine stärkere öffentliche Anerkennung der Betreuungstätigkeit - ideell und auch finanziell.
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