Hilfestellung für Asylbewerber

Lokales
Schwandorf
09.12.2014
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Arbeiterwohlfahrt, Rotes Kreuz und Caritas erklärten sich gemeinsam dazu bereit, die professionelle Asylsozialberatung für dezentral untergebrachte Bewerber zu übernehmen. Um den Aufwand schultern zu können, brauchen sie auch Geld vom Landkreis.

Anette Plank, Abteilungsleiterin am Landratsamt, informierte am Montag den Kreisausschuss über die Kostensituation. Unter Zugrundelegung eines Personalbedarfs von 3,5 Vollzeitstellen fällt jährlich ein Personalaufwand von 201 320 Euro an. 70 Prozent fördert der Freistaat, 10 Prozent übernimmt die Trägergemeinschaft, der Rest kommt auf den Landkreis zu. Unter Einbeziehung einer 90-prozentigen Sachkostenbeteiligung muss der Landkreis damit rechnen, dass er im Jahr rund 107 000 Euro aufbringen muss. Diesem Finanzierungsvorschlag stimmte das Gremium zu, wobei es auch gleich erfuhr, dass es schwer fallen wird, die benötigten Stellen auf Anhieb zu besetzen.

Die 410 dezentral im Landkreis einquartierten Asylsuchenden verteilen sich wie folgt auf 13 Kommunen: Schwandorf 136, Burglengenfeld 49, Bruck 38, Steinberg am See 29, Schwarzenfeld 28, Oberviechtach 27, Wackersdorf 26, Bodenwöhr 24, Neunburg vorm Wald 19, Nabburg 15, Teublitz 11, Wernberg-Köblitz 5 und Pfreimd 3. Weitere 108 Bewerber leben in einer Gemeinschaftsunterkunft in Teublitz; 24 besitzen selbst angemietete Wohnungen.
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