HSG-Mauer steht

Kein Durchkommen: Wie schon gegen den HC Weiden war eine aggressive und disziplinierte Defensivarbeit der HSG Naabtal auch in Sulzbach der Schlüssel zum Erfolg. Bild: A. Schwarzmeier
Lokales
Schwandorf
27.10.2015
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Die Handballerinnen der HSG Naabtal waren vor dem Derby in der Bezirksoberliga gewarnt. Gastgeber Sulzbach ließ mit beachtlichen Ergebnissen aufhorchen. Entsprechend schwer gestaltete sich auch die Auseinandersetzung.

Fast komplett, allerdings von einer Erkältungswelle geplagt, traten die Damen der HSG Naabtal die Fahrt zum Aufsteiger- und Oberpfalzderby nach Sulzbach an. Die bisherigen Ergebnisse Sulzbachs waren Warnung genug. Nach kurzer Abtastphase begannen die Schwandorferinnen, ihr Tempospiel aufzuziehen. Über die zweite Welle fielen schnelle und einfache Tore und bis Mitte des ersten Durchgangs setzten sie sich auf 9:2 ab. Vor allem die schnelle Vanessa Spitzner war mit sechs Treffern maßgeblich am Ergebnis beteiligt. Doch auch in der Abwehr stimmte es. Gegen die druckvollen Angriffe der Sulzbacherinnen hatte die HSG immer ein Mittel parat, schloss Lücken, trat auf die Werferinnen heraus oder brachte sie in schlechte Wurfpositionen. Was dann noch aufs Tor kam, war eine sichere Beute der gut parierenden Torhüterinnen.

Sulzbach stimmte sich nach 15 Minuten besser auf die HSG ein. Das zeigte Wirkung und lähmte die Angriffsbemühungen. Die Heimmannschaft ging aggressiver zu Werke und verleitete die Schwandorferinnen zu riskanten Abspielen und leichten Fehlern. Der Vorsprung schmolz dahin. Beim 10:12 hatte Sulzbach fast aufgeschlossen. Kurz vor der Halbzeitsirene trafen die Gäste zum 10:13-Zwischenergebnis. Im zweiten Abschnitt erlebte die HSG ein Déjà-vu: Durch ein schnelles Angriffsspiel und eine aggressive Abwehr wuchs der Vorsprung wieder über 14:20 auf 17:24 an. Allerdings versäumten es die HSG-Damen, den Sack zuzumachen. Die kurze Deckung auf einen Rückraum lähmte die Angriffe erneut. Was in den bisherigen Begegnungen gut klappte, die größeren Lücken in der gegnerischen Abwehr in Tore umzumünzen, funktionierte nicht. Stattdessen bot die HSG langsames Aufbauspiel und hektische Abschlüsse.

Allerdings blieb Sulzbach nur noch Ergebniskosmetik zum Endstand von 24:27. Nachdem die schwere Auswärtshürde Sulzbach genommen ist, kann sich das Team auf ein spielfreies Wochenende freuen und sich auf den nächsten Gegner, SV Buckenhofen, vorbereiten. Das Spiel ist am 7. November um 18 Uhr in der Burglengenfelder Gymnasiumhalle. Die Partie ist zwischen die A-Jugend-Bayernligapartie um 16 Uhr gegen DJK Rimpar und das Herren-Spiel um 20 Uhr gegen HC Weiden eingebettet.
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