Impulse für den Landkreis

Der Verein "Partner für den Landkreis Schwandorf" vergab Montagabend die Zukunftspreise 2015. Unser Foto zeigt die Preisträger zusammen mit Vereinsvorsitzendem Alois Hagl (links), Landrat Thomas Ebeling (Zweiter von links) und einem Teil der Jury. Bild: Götz
Lokales
Schwandorf
30.11.2015
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Die Zukunftspreise des Landkreises gehen heuer nach Neunburg vorm Wald, Niedermurach und Stulln. Die Auszeichnungen erfolgten am Montagabend während einer Gala-Veranstaltung. Vergeben wurden sie in diesem Jahr in einer neuen Kategorie.

Zum sechsten Mal lobte der Verein "Partner für den Landkreis Schwandorf" den Zukunftspreis aus. Den Abschluss des Wettbewerbs, der heuer erstmals auf dem Sektor "Umwelt" lief, bildete wie in den Vorjahren ein Gala-Abend im futuristisch wirkenden Saal des Zweckverbandes Müllverwertung in Schwandorf-Dachelhofen. Zur Unterhaltung der über 100 Besucher spielte dort die Jazz-Combo des Nittenauer Regental-Gymnasiums, geleitet von Barbara Vielberth-Baer.

Moderator Christian Meyer aus dem Landratsamt erinnerte daran, dass der Preis seit 2010 in den Kategorien Wirtschaft, Kultur und Bildung vergeben wurde. Alois Hagl, der Vorsitzende des seit 15 Jahren bestehenden Vereins, verdeutlichte, dass der Zukunftspreis jeweils Leistungen, Projekte oder Entwicklungen würdigen möchte, die den Kreis positiv beeinflussen. Landrat Thomas Ebeling weiß, dass die bisherigen Preisträger sehr stolz auf die erfahrenen Ehrungen sind. Sie werden zum Beispiel gerne gleich im Eingangsbereich von Unternehmen oder Schulen zur Schau getragen, berichtete er in seinem kurzen Grußwort, das er in Mitanwesenheit seines Amtsvorgängers Volker Liedtke sprach.

Moderator Meyer präsentierte anhand eines Films die 19 Institutionen und Privatpersonen, die sich um den Preis beworben hatten oder vorgeschlagen worden waren. Am Ende der Gala lüftete er das Geheimnis und gab die Preisträger (grüner Kasten) bekannt. Sie erhielten das ausgesetzte Preisgeld und einen von dem Nabburger Künstler Paul Schinner kreierten Award.

Den einstündigen Festvortrag hielt zwischendurch Dr. Franz Ehrnsperger aus Neumarkt, der Pionier des ökologischen Brauwesens in Bayern. Er sprach zum Thema "Umwelt und Nachhaltigkeit" (Bericht folgt).

Die Preisträger sind:

Schulen

Berufliches Schulzentrum Oskar-von-Miller, Außenstelle Neunburg vorm Wald: "Schule macht Naturschutz - Naturschutz macht Schule" (Pflegeprojekt am Druidenstein). Den Preis nahmen Schulleiter Ralf Bormann sowie die Lehrer Günter Dirnberger und Armin Wild entgegen.

Einzelpersonen

Martin Prey jun. aus Niedermurach: "Ökologischer Landbau" (60 Hektar Land, 55 Milchkühe, Futter rein aus eigenem Anbau)

Firmen

Nabu-Oberflächentechnik aus Stulln: "Greenline" (chromfreie Technologie zum Behandeln von Metallen). Den Preis nahmen die Mitarbeiter Markus Schöll und Anja Fröhler in Empfang.

Die drei Preise waren jeweils mit 1000 Euro dotiert. Die achtköpfige Jury, der auch der frühere NT-Chefredakteur Hans Klemm angehörte, vergab außerdem einen Anerkennungspreis. 500 Euro gingen an die Kreisgruppe des Bund Naturschutz, die in ihrem Bildungsprogramm 14 190 Kinder mit der Umwelt in Verbindung gebracht hatte.
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