In Würde sterben

Lokales
Schwandorf
28.03.2015
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Vor drei Jahren hat sich der Verein "Pallicura e.V." mit dem Ziel gegründet, die Palliativ- und Hospizversorgung im Landkreis zu fördern. Der Vorstand kann auf erste Erfolge verweisen.

Im ersten Jahr unterstützten die Mitglieder die "Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung" (SAPV), die es schwerstkranken Patienten ermöglicht, schmerz- und angstfrei und in der Obhut von Angehörigen und geschultem Pflegepersonal zu Hause in Würde zu sterben. Inzwischen hat sich der Verein für das gesamte Palliativ- und Hospiznetzwerk im Landkreis geöffnet. Er kaufte ein Ultraschallgerät zum Preis von 7544 Euro, das Mediziner für den ambulanten Einsatz bei schwerstkranken Patienten ausleihen können.

"Wir konnten das Gerät aus Spenden finanzieren", versicherte Vorsitzende Sonja Kellner. Sie ließ sich am Donnerstag an die Spitze des Vereins mit aktuell 44 Mitgliedern wählen.

Dem neuen Vorstand gehören ferner zweite Vorsitzende Sabine von Borstel, Kassenverwalterin Juliane Schießl-Götz, Schriftführerin Monika Kagerer sowie die Beisitzer Markus Götz und Bianca Schleicher an. Als Kassenprüfer stellten sich Albert Hackl und Monika Thomassek zur Verfügung.
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