Junger Mann stiftet Brände aus Imponiergehabe
Feuer und Flamme

Lokales
Schwandorf
08.10.2014
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Nach einer Brandstiftungsserie, deren Schaden an die Millionengrenze gehen dürfte, ist ein 22-Jähriger von einem Schwandorfer Jugendschöffengericht nach dem Jugendstrafrecht zu zwei Jahren mit Bewährung und zwei Wochen Dauerarrest verurteilt worden. Die Entscheidung wurde von Geschädigten und deren Angehörigen mit Unverständnis aufgenommen.

Gerade einmal 19 Jahre alt, hatte der Feuerwehrmann im Jahr 2011 einen Holzstoß am Ortsrand angezündet und noch am gleichen Tag eine in seinem Heimatdorf stehende Scheune abgefackelt. Dabei griffen die Flammen auch auf eine Maschinenhalle über. Wenige Wochen später setzte er eine Feldscheune in Brand. Die Polizei kam ihm zunächst trotz intensiver Ermittlungen nicht auf die Schliche. Erst als der junge Mann im Mai 2013 eine Maschinenhalle im gleichen Ort angezündet hatte, setzte man sich endgültig auf seine Spur.

Die Verbrechen gab er jetzt vor den Richtern zu. Der noch immer in dem Dorf im Kreis Schwandorf wohnende Mann hatte seinen Feuerwehrkameraden imponieren und beim Löschen mithelfen wollen. Dadurch verbreitete er über Jahre hinweg ein Klima der Angst und des Schreckens im Ort.
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