Karl Holmeier und Franz Löffler sprechen mit EU-Koordinatorin über Bahn-Ausbau
Zukunftsprojekt für die Region

Lokales
Schwandorf
06.12.2014
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Der Bahn-Ausbau in der Region war das zentrale Thema eines Gesprächs zwischen CSU-Bundestags-Abgeordnetem Karl Holmeier, dem Chamer Landrat Franz Löffler (CSU) und der EU-Koordinatorin für den Ausbau des Rhein-Donau-Korridors im Transeuropäischen Verkehrsnetz (TEN), Karla Peijs, in Brüssel.

Holmeier bezeichnete Karla Peijs als "enorm wichtige Ansprechpartnerin bei der Europäischen Kommission zur Koordination der durch die Landkreise Schwandorf und Cham verlaufenden Metropolen-Bahn im TEN-Netz." Das Abgeordnete unterstrich gegenüber der EU-Koordinatorin, dass die Schienenverbindung von München und Nürnberg nach Prag ein attraktives und zukunftsorientiertes Schienenverkehrsprojekt für die Region Mittelbayern sei.

Franz Löffler nutzte die Gelegenheit, um Karla Peijs auf das positive Ergebnis des von der "Planungsarbeitsgemeinschaft Nahverkehr Mittelbayern" in Auftrag gegebenen Gutachtens hinzuweisen. Dieses habe vor allem die notwendige Wirtschaftlichkeit des Projektes bestätigt: "Das Nutzen-Kosten-Verhältnis für das Gesamtprojekt hat ein Ergebnis von 2,2. Auf deutscher Seite liegt das Verhältnis für die Schienenstrecke Schwandorf-Cham-Furth im Wald bei 1,5 und 1,6 für die Strecke Nürnberg-Amberg-Schwandorf. Damit wird der in Deutschland notwendige Wert von 1,0 deutlich überschritten."

Die EU-Koordinatorin sagte, dass sie alle deutschen Verkehrsprojekte, die Bestandteil der TEN-Planungen seien, bei der Aufnahme in den neuen Bundesverkehrswegeplan 2015 unterstütze. Sie brachte zum Ausdruck, dass sie sich auf die Zusammenarbeit mit Karl Holmeier und Franz Löffler für die Entwicklung eines erfolgreichen europäischen Verkehrsnetzes freue.
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