Karl Schanderl feiert 80. Geburtstag - Auch Chroniker des Stadtteils Fronberg
Dreiklang: ASV, SPD, Eisenwerk

Karl Schanderl (Mitte) feierte den 80. Geburtstag. Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl (Zweite von links), AWO-Ortsvorsitzende Betty Pretzl (Zweite von rechts), SPD-Ortsvorsitzender Xaver Fleischmann (rechts) und Stadtrat Alfred Braun (links) gratulierten. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
25.04.2015
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Wer den Namen Karl Schanderl hört, verbindet ihn mit dem Eisenwerk, dem ASV Fronberg und der SPD. Gestern wurde der gebürtige Fronberger 80. Die Gratulanten empfing der Jubilar im "Freisitz" seines Hauses. Er erzählte ihnen, warum er eigentlich ein Buch schreiben sollte.

Karl Schanderl erlernte in der Fronberger Gießerei das Former-Handwerk, kandidierte 1968 erstmals für den Betriebsrat und war von 1984 bis 1993 dessen Vorsitzender. Der SPD trat der Gewerkschaftler 1963 bei. Seit 18 Jahren betreut er die Senioren des SPD-Ortsvereins Fronberg und bietet ihnen einmal im Monat ein Programm an .

Beim ASV Fronberg kann Karl Schanderl auf eine knapp 50-jährige Funktionärstätigkeit zurückblicken. Als ehemaliger Abteilungsleiter und Aktiver der Kegelsparte sagt er heute: "Meine größte Leistung war der Bau der Kegelbahn". Der ASV Fronberg ernannte ihn zum Ehrenmitglied, der Deutsche Kegelbund bedankte sich mit der goldenen Ehrennadel, und der Bayerische Landessportverband verlieh ihm die Verdienstnadel in Gold mit Brillanten. Die SPD zeichnete Karl Schanderl mit der Willy-Brandt-Medaille aus. Was viele nicht wissen: Karl Schanderl führt eine Chronik mit Text- und Bilddokumenten zur Geschichte seines Heimatortes. "Ich sollte eigentlich ein Buch schreiben", sagt er. Als ein Stück Zeitgeschichte für die Nachwelt.
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