Klärschlamm: ÖDP will Informationen

Lokales
Schwandorf
17.07.2015
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Der noch nicht gegründete Zweckverband zur Thermischen Klärschlammverwertung soll künftig die Reste aus den Kläranlagen (nicht nur) aus dem Landkreis entsorgen. Auch die Schwandorfer Anlage, die gemeinsam mit Wackersdorf betrieben wird, will das Angebot nutzen. Die ÖDP im Stadtrat will nun von OB Andreas Feller genaueres wissen. Stadtrat Martin Brock bittet in einem Brief, der dem NT vorliegt, um umfassende Information zur geplanten Klärschlammtrocknung am Müllkraftwerk. Insbesondere will er wissen, wie viel Schlamm getrocknet werden soll und wo das Material herkommt. " Wie erklärt der Müllzweckverband (...), dass er jetzt plötzlich in der Lage ist, unendliche Mengen Prozesswärme und Strom für die Klärschlammtrocknung zur Verfügung zu stellen, obwohl man vor kurzer Zeit sich nicht einmal mehr in der Lage sah, die Nabaltec mit der nötigen Prozesswärme und dem nötigen Strom zu versorgen?", fragt Brock in seinem Schreiben weiter.

Außerdem will er vom OB wissen, wie die Verbrennung des Schlamms im Müllkraftwerk ausgeschlossen werden könne. Schließlich fordert er, den Beitritt zum ZTKS zum Thema im Stadtrat zu machen.
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