Klausurtagung des FU-Kreisverbandes im Kloster Waldsassen
Über Frauen in Führungspositionen

Bei der Klausurtagung der Frauen-Union im Kloster Waldsassen sprachen Ministerin Emilia Müller und Äbtissin Laetitia Fech über ihre Erfahrungen in Führungspositionen. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
27.09.2014
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Frauen stärken und Mut machen - das war das Thema einer Klausurtagung des Kreisverbands der Frauen-Union. Die Frauenarbeitsgemeinschaft der CSU hatte sich dabei einen Rückzugsort ausgesucht: Das Kloster Waldsassen lud mit seinem Gästehaus zum stillen und gleichzeitig arbeitsintensivem Tagen ein.

Zunächst berichtete die Äbtissin Laetitia Fech über ihren Werdegang zu einer Frau in Führungsposition als Leiterin des Klosters. Sie machte den Frauen mit ihrer Geschichte Mut - denn es sei nicht immer eine leichte Aufgabe gewesen, das Kloster zu führen und dabei eine millionenschwere Sanierung abzuwickeln. Das Ergebnis aber sei einen Besuch in Waldsassen auf jeden Fall Wert.

Dass sich die Aufgaben in Führungspositionen - egal, ob in kirchlichem, politischen oder unternehmerischem Umfeld - kaum unterscheiden, stellte Staatsministerin Emilia Müller gleich im Anschluss unter Beweis. Sie schilderte anhand der aktuellen Herausforderung in der Asylpolitik, dass es um Organisation und Motivation gehe, um alle wichtigen Akteure zu gewinnen, die an der Problemlösung mitarbeiten. Mit über 50 Millionen Flüchtlingen weltweit gebe es derzeit die größte Flüchtlingsbewegung nach dem Krieg. Es sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur gemeinsam bewältigt werden könne - und dabei sei die Akzeptanz vor Ort besonders wichtig. Eine Zahl fiel dabei auf: 45 000 Flüchtlinge sind derzeit in Bayern dauerhaft untergebracht.
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