Knifflige Aufgaben gemeistert

Andreas Hohler (rechts) und Reinhard Danzer durchtrennten gemeinsam das Band.
Lokales
Schwandorf
26.06.2015
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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und so machte sich die Feuerwehr Schwandorf zum Patenbitten nach Büchelkühn, Haselbach und Krondorf auf. Vor der Zusage, warteten einige nicht ganz leichte Aufgaben auf die Wehr. Sie wurden gemeistert.

Die Feuerwehr Schwandorf warb, angeführt von der VHS-Jugendblaskapelle, bei der Büchelkühner Wehr um die Übernahme der Patenschaft für das Fest zum 150-jährigen Bestehen. Vor 21 Jahren baten die Büchelkühner die Schwandorfer, ihnen als Paten beizustehen. Zum Empfang hatten sich alle in der Feuerwehr vertretenen Generationen sowie die Bevölkerung des Stadtteils vor dem Gerätehaus versammelt.

Kuppeln und blasen

Doch der Einzug wurde durch ein Band versperrt, hinter dem Festleiter Georg Tropper, Vorsitzender Andreas Hohler, Festmutter Katja Kerschbaum, Kommandant Helmut Mösbauer und Ehrenschirmherr, Kreisbrandrat Robert Heinfling, in Versen ihr Anliegen vortrugen. Vor der Zusage gab es noch einige Bedingungen zu erfüllen. Die Vorsitzenden und Kommandanten der beiden Wehren mussten zunächst einen Saugschlauch kuppeln. Bei der zweiten Aufgabe waren kräftige Lungen gefragt. Robert Heinfling, Helmut Mösbauer und Katja Kerschbauer mussten einen Luftballon, der an einem Verteiler befestigt war, über drei C-Schläuche zum Platzen bringen.

Gemeinsam gefeiert

Danach gab es vom Vorsitzenden der Büchelkühner Wehr, Reinhard Danzer, mit einem lauten "Ja" die Zustimmung. Gemeinsam durchtrennten Reinhard Danzer und Andres Hohler das Band und demonstrierten so eine gelungene Verbindung. Als Gastgeschenk wurde vor Ort noch ein Fass mit Gerstensaft angezapft und auf das Gelingen des Jubiläums im August angestoßen. Danach fuhr die Schwandorfer Wehr nach Haselbach und Krondorf, um ebenfalls die Bitte der Übernahme der Patenschaft vorzutragen. Auch dort mussten die Führungskräfte und die Festmutter knifflige Aufgaben erledigen, ehe sie die Zustimmung erhielten.

In der Feuerwache dankte Ehrenschirmherr Robert Heinfling den drei Wehren für die Übernahme der Patenschaft. Er bat weiterhin um Zusammenhalt und Kameradschaft nicht nur bei den Einsätzen.

Gemeinsam ließen die Feuerwehren bei einer Brotzeit und musikalischer Unterhaltung durch die VHS-Jugendkapelle das Patenbitten ausklingen.
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