Kreisjugendring: Fördersätze nach 20 Jahren überprüfen - "Lebendkicker" bereits gebucht
Mehr Geld für Freizeitangebote

Die Freizeitmaßnahmen der Jugendfeuerwehren sind unterfinanziert. Deshalb wollen die Jugendlichen mehr Geld vom Landkreis. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
24.03.2015
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In den vergangenen zehn Jahren hat die Sparkassenstiftung 95 Projekte mit 282 000 Euro gefördert. Im Jubiläumsjahr unterstützt der Beirat die Jugendarbeit im Landkreis mit einem außergewöhnlich hohen Betrag von 37 000 Euro. Wie das Geld verwendet werden soll, darüber informierte Vorsitzender Peter Neumeier bei der Frühjahrsversammlung des Kreisjugendrings (KJR) am Donnerstag im Pfarrheim St. Andreas Fronberg.

Der Verband kauft einen "Lebendkicker" mit Anhänger für 12 500 Euro, eine Musikanlage mit Verstärker, Mischpult und Mikrofon für 4000 Euro und einen Anhänger zum Transport der zehn verbandseigenen Zelte für 10 000 Euro. "Mit dem Rest des Geldes werden wir Rücklagen bilden", betonte Peter Neumeier. Für Reparaturen und Wartung der Geräte, Versicherungen und Ersatzbeschaffungen. Die ersten Vorbestellungen für den Lebendkicker und die Musikanlage seien bereits eingegangen, versicherte der Vorsitzende. Ein Beweis, "dass dafür Bedarf besteht". Für den Kreisjugendwart des Feuerwehrnachwuchses im Landkreis, Christoph Spörl, sind die Fördersätze für Freizeitmaßnahmen nicht mehr zeitgemäß. Nach 20 Jahren sei eine Anpassung überfällig. Der Landkreis fördert eine Jugendfreizeit mit 3,50 Euro pro Tag und Teilnehmer und deckelt den Betrag je Verein auf 2500 Euro im Jahr.

Diesen Betrag schöpfe die Jugendfeuerwehr bereits mit einer Großveranstaltung aus, so Spörl. KJR-Vorsitzender Peter Neumeier beauftragte die Delegierten, in ihren Vereinen und Verbänden über die Förderrichtlinien zu diskutieren und bei der Herbstversammlung Änderungsvorschläge zu machen.

Diese will der Vorsitzende dem Kreistag zur Entscheidung unterbreiten. Die Delegierten stimmten einem Vorschlag des Vorstandes zu und änderten die Förderrichtlinien für Bildungsmaßnahmen. Eine eintägige Veranstaltung muss jetzt mindestens sechs, eine zweitägige acht und eine dreitägige mindestens zwölf Stunden dauern, wenn es für die Teilnehmer Geld aus dem KJR-Fördertopf geben soll. Seit Donnerstag gehört auch der neu gegründete Schwimmclub Schwandorf dem Kreisjugendring an. Das Jugendrotkreuz hatte bisher in der Vollversammlung zwei Stimmen und bekam jetzt weitere zwei dazu. Die Delegiertenstimmen erhöhen sich damit auf 47, verteilt auf 22 Verbände. Weil die Vorstandsmitglieder Lena Dietl (Fensterbach) und Johann Schirdewahn (Pfreimd) aus dem Landkreis weggezogen sind, waren Nachwahlen erforderlich. Für sie rückten als Beisitzer Alexandra Maschek (Schwandorf, Jugendrotkreuz) und Thomas Summer ( Maxhütte-Haidhof, Jugendfeuerwehr) nach.
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