Künftig keine Witze mehr

Die Vorsitzende des Ausschusses für den Öffentlichen Dienst im Bayerischen Landtag, Ingrid Heckner, hatte frohe Kunde für die Beamten. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
12.11.2015
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Seit er Oberbürgermeister ist, erzählt Andreas Feller keine "Beamtenwitze" mehr. Denn inzwischen weiß er: "Ohne Beamte geht es nicht". Bei einer Sitzung des Beamtenbundes, Kreisausschuss Schwandorf, am Montag in der Schwefelquelle brach auch Landrat Thomas Ebeling eine Lanze für die Staatsdiener

Gerade jetzt würden die Beamten ihre Solidarität mit den Flüchtlingen unter Beweise stellen, sagte Ebeling. Der Landrat war vor allem wegen der Landtagsabgeordneten Ingrid Heckner (CSU) gekommen. Die Vorsitzende des Ausschusses für den Öffentlichen Dienst im Bayerischen Landtag war zu jener Zeit seine "Chefin", als Thomas Ebeling noch für die CSU-Landtagsfraktion arbeitete. Ingrid Heckner verkündete den Beamten frohe Botschaft und kündigte eine weitere Anpassung der Bezüge und eine Dynamisierung der Zulagen zum 1. März 2016 an. Die Mütterrente sei nur in Bayern im Beamtenrecht verankert. Auch die Altersteilzeit im Blockmodell sei eine bayerische Erfindung und werde gut angenommen. Der Freistaat nehme 489 Millionen Euro in die Hand, um die Aufgaben in der Asyl- und Flüchtlingsproblematik zu bewältigen und 3000 neue Lehrer, Polizisten und Sozialarbeiter einzustellen.

Kreisausschussvorsitzender Wolfgang Meischner fragte sich allerdings, "woher der Staat die Leute nehmen will". Denn: "Der Markt ist leer gefegt". Meischner machte auch auf die "zunehmenden Fehlzeiten der Mitarbeiter in der inneren Staatsverwaltung" aufmerksam und mahnte ein "besseres Gesundheitsmanagement für die Beamten" an.
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