Künftig ungestört umsatteln

ZMS-Verbandsvorsitzender Thomas Ebeling (rechts) und stellvertretender Geschäftsleiter Franz Grabinger (links) auf dem neuen Containerumschlagplatz vor dem Müllkraftwerk Schwandorf, der zur Entzerrung des gewerblichen Anlieferverkehrs beitragen soll. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
11.09.2015
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Auf den ersten Blick sieht er wenig spektakulär aus, eher unscheinbar: der neue Containerumschlagplatz. Doch damit hat der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) für eine wesentliche Verbesserung im Anliefer- und Werksverkehr gesorgt.

Im Zufahrtsbereich zum Kraftwerksgelände in der Schwandorfer Alustraße (linker Hand) ist seit einigen Tagen der Containerumschlagplatz fertiggestellt und in Betrieb genommen worden. Der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) hat dafür fast 400 000 Euro in die Hand nehmen müssen, denn unter der schlichten, grauen Asphaltschicht verbirgt sich einiges an Tiefbauarbeiten, Bautechnik sowie ein ausgeklügeltes Regenwasserversickerungssystem.

Ziel der Baumaßnahme war es laut Pressemitteilung, den gewerblichen Direktanlieferverkehr zum Müllkraftwerk Schwandorf zu entzerren und damit den Service für die anliefernden Fahrzeuge wie auch die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern. Ebenfalls sehr erfreulich: Das Ausschreibungsverfahren hatte ergeben, dass für die Tiefbau- und Asphaltierarbeiten ausschließlich Firmen aus der Region beauftragt werden konnten. Anliefernde Container-Lastwägen mit Anhängern müssen vor dem Abkippvorgang in der Entladehalle des Müllkraftwerkes die Container umsatteln.

Diese Vorgänge haben in der Vergangenheit auf dem Vorplatz der Entladehalle oder vor den Schlackebunkern stattgefunden und bisweilen zu Verzögerungen im Anlieferverkehr geführt. Durch den Neubau des Containerumschlagplatzes - rund 4000 Quadratmeter groß -, der entsprechend befestigt und markiert wurde, können die Lastwägen künftig ungestört umsatteln und beeinträchtigen den übrigen Anliefer- und Werksverkehr am Müllkraftwerk nicht mehr.

Verbandsvorsitzender Thomas Ebeling und stellvertretender ZMS-Geschäftsleiter Franz Grabinger machten sich vor Ort ein Bild von der gelungenen Baumaßnahme, die zu einer weiteren Optimierung des Anlieferbetriebs beitragen soll.
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