Künstlerin stellt 33 Bilder bis Ende Februar im ZMS-Verwaltungsgebäude aus
Abstrakte Momente in Acryl

"Sometime" nennt Künstlerin Angelika Zobel (rechts) dieses Acryl-Bild auf einer zwei Quadratmeter großen Leinwand. Heike Siewert (links) hielt die Laudatio. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
02.11.2015
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"Augenblick(e) mal(en)". Mit diesem Wortspiel ermuntert die Künstlerin den Betrachter, innezuhalten "für abstrakte Momente in Acryl". 33 Bilder von Angelika Zobel (Maxhütte-Haidhof) zieren bis Ende Februar die Wände des ZMS-Verwaltungsgebäudes.

Schriftstellerin Heike Siewert, eine Nichte der Künstlerin, hielt bei der Eröffnung der Ausstellung die Laudatio und betonte: "Angelika Zobel ist keine Malerin im klassischen Sinn". Sie zeichne keine Porträts, Stillleben, Akte oder Landschaften, "sondern malt spontan, nach Lust und Laune und ihrer Intuition folgend". Ohne Schranken und Regeln, um Grenzen zu überschreiten. Die Künstlerin nehme sich die Freiheit, so Heike Siewert, etwas Sinnfreies zu schaffen, ohne einen gedanklichen Hintergrund. Der Spaß an der Freude sei der rote Faden, der sich durch ihre Werke ziehe.

Angelika Zobel bekräftigte die Worte ihrer Nichte mit einem Zitat: "Chancen sind wie Sonnenaufgänge. Wer zu lange wartet, verpasst sie". Sie habe nicht lange gezögert und das Angebot für eine Ausstellung im Verwaltungsgebäude des Zweckverbandes Müllverwertung angenommen. Die "grauen Wände" regelmäßig mit "Farbtupfern" zu zieren, ist dem Verbandsdirektor ein Anliegen. Thomas Knoll holt deshalb regelmäßig Künstler ins Haus: Fotografen, Maler, Grafiker und Bildhauer. Auch, um "den Spannungsbogen von der Technik zur Kunst" aufrecht zu erhalten. Zweite Bürgermeisterin Angelika Roidl dankte der Verwaltung für diese Plattform, "die es einheimischen Künstlern ermöglicht, sich und ihre Projekte zu präsentieren".
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