Kurs des Fachzentrums für Rinderhaltung
Für Viehhalter

Lokales
Schwandorf
05.10.2015
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Hornlosigkeit hat in der modernen Rinderhaltung eine große Bedeutung. Denn tierfreundliche Laufställe bieten Färsen, Bullen und Kühen Bewegungsfreiheit und die Möglichkeit, sich artgerecht zu verhalten. Das bedeutet aber auch eine größere Verletzungsgefahr für die Bäuerinnen und Bauern sowie für die Tiere selbst. Ernste Verletzungen durch Hornstöße sind nicht selten und haben weitreichende Folgen.

Wenn Tiere enthornt werden sollen, ist das Tierschutzgesetz zu beachten. Eine praktikable Methode des Verödens der Hornanlage bei jungen Kälbern, die die Schmerzen und den Stress deutlich reduziert, wurde von der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft untersucht.

Das Fachzentrum für Rinderhaltung Cham veranstaltet am Montag, 12. Oktober, Schulungen zum Thema "Schonendes Veröden der Hornanlage von Kälbern". Referentin Ulrike Bauer vom Institut für Landtechnik und Tierhaltung gibt einen Überblick zu den rechtlichen Grundlagen, stellt Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen vor und gibt Tipps zur praktischen Durchführung. Anschließend wird die Tierheilpraktikerin Marianne Laumer aus Rattenberg über Möglichkeiten der homöopathischen Erstversorgung nach dem Enthornen informieren.

Am Vormittag findet von 9 bis 11.30 Uhr an der LVFZ Almesbach in Weiden diese Schulung statt. Die gleiche Informationsveranstaltung wird nachmittags von 13.30 bis 15 Uhr auf dem Betrieb von Familie Weilhammer, Ponholz, Forstweg 2 in Maxhütte- Haidhof, angeboten. Interessierte Landwirte sind willkommen. Anmeldungen am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham unter Telefon 09971/485-0.
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