Landkreis gegen Ausbau des Gymnasiums in Lappersdorf
Sorge um Schulen

Lokales
Schwandorf
11.02.2015
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Der Landkreis Schwandorf befürchtet gravierende Schülerabwanderungen, falls der Nachbarlandkreis Regensburg sein Gymnasium in Lappersdorf wie geplant ausbaut (wir berichteten). Um seine eigenen Gymnasien in Nittenau und Burglengenfeld nicht im Bestand zu gefährden, lehnt er das Vorhaben ab. Das machten Landrat Thomas Ebeling, seine Stellvertreter und die Fraktionsvorsitzenden in der zurückliegenden Woche bei einer Besprechung am Landratsamt in Regensburg deutlich. Darüber unterrichtete Ebeling am Montag den Kreistag.

Mittlerweile vertagte der Regensburger Kreistag seine Entscheidung bis März. Bis dahin sollen Fragen geklärt sein, die ein gemeinsam in Auftrag gegebenes, mittlerweile vorliegendes Gutachten aufgeworfen hatte. Die Daten will die Schwandorfer Kreisbehörde dazu in den nächsten Tagen liefern.

Falls in Regensburg dann dennoch ein Beschluss gefasst wird, der den Schwandorfer Interessen nicht entspricht, "sollten wir uns jetzt schon einmal Gedanken über die Konsequenzen machen", sagte Ebeling. Als positiv wertete er es, dass die mit involvierte Regierung der Oberpfalz in dieser Angelegenheit auf Dialog setzt.
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